A.J.Triskel

Geschichten aus der BDSM-Welt

Dieser Roman wird keine reine BDSM-Geschichte.

Geplant ist der Roman als Zweiteiler mit einer Option auf einen 3. Teil.


Oxana erblickte südwestlich der Provinzhauptstadt Krasnojarsk das Licht der Welt. Das kleine sibirischen Dorf am Nebenfluss der Mana ist so klein, dass es nur in regionalen Karten überhaupt Erwähnung findet. Für die UDSSR, wie das Land bei ihrer Geburt noch hieß, war dieses Gebiet – und somit auch das Dorf – aber gar nicht so unbedeutend. Die Erde ist in dem Gebiet sehr fruchtbar und fast jeder unbewohnte Fleck ist bewaldet. Dank der Kolchose und dem Sägewerk gab es genug Arbeit für alle Bewohner und keinem Dorfbewohner mangelte es an Lebensnotwendigem. Während die Mütter auf den Feldern und die Väter im Sägewerk oder dem Wald arbeiteten, besuchten die Kinder die Schule oder spielten im Dorf, unter Aufsicht der älteren Bewohner. Nur ein gelegentlicher Schuss von einem Jäger aus dem Wald, der die Wölfe vom Dorf fernhalten sollte, störte das idyllische Dorfleben.

Ein Gebirgszug trennt die Gegend vom ebenfalls kommunistischen China. Eine Grenze die nur schwer zu kontrollieren ist. Schmuggel und Schwarzmarkt blühten in diesem Gebiet fernab des Kreml, von dem nur selten Luxusgüter aus dem Westen die Provinz erreichten. Gerade Zobel- und Wolfsfelle waren in China sehr begehrt und wurden gegen Elektronikwaren aus der abtrünnigen Provinz Taiwan getauscht. Deshalb hatte fast jeder Haushalt im Dorf einen Fernseher und Videorekorder, sowie ein paar Dutzend Videokassetten mit westlichen Filmen. Bei den Frauen waren Filme mit Doris Day und Marilyn Monroe und bei den Männer Western besonders beliebt. So war es nicht verwunderlich, dass John Wayne, Henry Fonda und die beiden Frauen, die bekanntesten Amerikaner in der Gegend waren. Etwas, dass in Moskau sicher sauer aufgestoßen wäre.


Bis Oxana in die Schule kam, war sie ein unauffälliges, wenn auch sehr hübsches Mädchen. Es gibt in dem Alter nur wenige hässliche Mädchen. Doch konnte man schon erahnen, dass sie zum Traum vieler Männer heranwachsen würde.

Kaum kam sie in die Schule, fiel ihre Intelligenz und schnelle Auffassungsgabe auf. Besonders ihre Begabung für Fremdsprachen. So nah an der chinesischen Grenze lebend, war es nicht ungewöhnlich, schon früh Mandarin zu lernen. Was fast jeden Nichtchinesen zum Wahnsinn treibt, machte ihr besondere Freude. Wie Rembrandt persönlich, zauberte sie mit dem Pinsel die Schriftzeichen aufs Papier.

Doch die Medaille hatte auch eine andere Seite. Das Spielen mit den gleichaltrigen Kindern, macht ihr immer weniger Spaß und sie sonderte sich immer mehr ab.

Dann änderte sich von einen auf den anderen Tag Oxanas Welt.


Das ganze Dorf war in den Vorbereitungen des Jolkafestes 1991, als sich die UDSSR in Luft auflöste und durch eine Staatengemeinschaft ersetzt wurde, die dem westlichen Feindbild sehr ähnlich war. Einige wenige Erwachsene, die politisch interessiert waren, hatten diese Entwicklung zwar kommen gesehen. Doch Kinder wie Oxana waren noch zu jung, um wirklich die Veränderungen im Land zu begreifen. Sie feierten wie jedes Jahr unter der geschmückten Tanne in der weißen Winterlandschaft, doch die Gespräche über Veränderungen, die die Erwachsenen führten, verstanden sie nicht.

Nach dem Fest machten ihre Eltern weiterhin die gleiche Arbeit, doch nicht mehr für die sozialistische Gemeinschaft und dem weichen Staatsrubel, sondern gegen harte Transferrubel, auf den Feldern des Großgrundbesitzer Sukow und im Sägewerk von Ivan Michajlowitsch.

Im Boeuff Stroganoff oder Borschtsch war mehr Fleisch als früher und es gab Obst, dass man vorher nur aus Büchern kannte. Schokolade schmeckte nicht mehr nur nach Zucker, sondern auch nach Kakao.

Sonntags versammelte man sich in einem neuen Gebäude – außer Acht lassend, dass ein Dach in dem im Bau befindlichen Gebäude noch fehlte – um einen Gott anzubeten. Es wurde auch ein neues Fest gefeiert, das Ostern genannt wurde. Zwar verwirrte es die Kinder, dass es eine Woche lang nur sehr spärliche Kost gab, aber sie wurden danach mit Leckereien entschädigt, die sie nie zuvor gesehen hatten.  

Doch die auffälligste Veränderung fand im Fernsehen statt. Nun konnten westliche Sender empfangen werden und auch Werbung. Plötzlich sah Oxana Dinge, die für sie, wie von einem anderen Stern waren.

Sie wollte diese Dinge auch haben.

Schnell verstand sie, dass sie dazu Geld in einer Menge brauchte, die in der sibirischen Einöde nicht zu erlangen war, sondern nur in Europa oder Amerika.

Sie setzte sich zum Ziel, das Dorf zu verlassen und reich zu werden, was für eine 8-jährige, ein sehr ambitioniertes Ziel ist.

Oxana entschied, dass Englisch und Deutsch die wichtigsten Sprachen für ihr Ziel sind und nutzte jede freie Minute zum Lernen dieser Sprachen.

Vieles eignete sie sich durch Filme in Originalsprache an. Doch sie hatte noch mehr aus diesen Filmen gelernt. Um erfolgreich zu sein, darf man keine Skrupel haben. Hindernisse auf dem Weg zum Ziel, wurden zu Feinden, die beseitigt werden mussten.

Mit ihren langen blonden Haaren und dem Engelsgesicht, hielten sie alle im Dorf für die Unschuld in Person. Niemand bemerkte, dass unter ihrer unschuldigen Fassade, eine kleine Soziopathin heranwuchs. Zu Empathie war sie nur noch fähig, wenn sie es wollte. Hatte sie sich ein Ziel gesetzt, beseitigte sie eiskalt alle Hindernisse. Ihre Skrupellosigkeit, ließ die Grenze zwischen Recht und Unrecht immer mehr verschwimmen. Nicht, dass sie nicht wusste was Unrecht war, aber es war für sie kein Hinderungsgrund mehr, sondern nur ein Anlass zur Vorsicht und besseren Planung.

Nach den Sommerferien besuchte sie die dritte Klasse. Dort fand ein Schulprojekt statt, bei dem die Schüler aus Knete eine Stadt nachbauen sollten. Der Gewinn war eine Teilnahme an einem einwöchigen Schulausflug nach St. Petersburg, mit Besuch der Eremitage. Sie wollte gewinnen und das bedeutete nichts Gutes für die Konkurrenz.

Mit ihrer unschuldigen Erscheinung schaffte sie es, dass alle Mitschüler sie zu sich nach Hause einluden, wo sie nichts böse ahnend, Oxana ihr Projekt zeigten. Nach dieser Erkundung, reduzierte sich ihrer Einschätzung nach die Konkurrenz auf einen Mitschüler.  

Am Abend vor der Entscheidung ging sie zum Grundstück der Familie. Das Modell des Mitschülers war zu groß, um es im Haus zu lagern, deshalb verwahrte die Familie es in der Scheune. Im Herbst lagerte dort auch eine Menge Heu, das in Ballen gepresst war. Oxana schlich in die Scheune und suchte das Modell. Nachdem sie es gefunden hatte, legte sie einen Heuballen darunter und zündete ihn an. Aus einem sicheren Versteck hinter einem Gebüsch beobachtete sie, wie Rauch aus der Scheune aufstieg. Bald schlugen die Flammen hoch aus dem Holzbau. Als Oxana sah, wie die Scheune trotz der Löschversuche einstürzte, quittierte sie diesen Kollateralschaden mit einem Schulterzucken und ging siegesgewiss nach Hause.


Drei Wochen später saß sie zusammen mit Schülern anderer Klassen und einigen Lehrern, in der Eisenbahn auf dem Weg nach St. Petersburg – was noch Monate zuvor Leningrad hieß und im Volksmund nur Piter genannt wurde.

Zwei Tage dauerte die Reise und Oxana verstand, wie groß Russland war. Wie groß musste dann erst die Welt sein?


Am frühen Mittag kamen sie im Moskauer Bahnhof von St. Petersburg an.

Die Ankunft war ein überwältigendes Ereignis für Oxana. Noch nie zuvor hatte sie eine solche Menschenmenge gesehen. Selbst auf Dorffesten, die alle Bewohner besuchten, waren weniger Menschen anwesend. Auf dem Weg zu den Taxis kamen sie an einem Zeitschriftengeschäft vorbei, in dem auch ausländische Zeitungen verkauft wurden. Oxana war neugierig, was in anderen Länder geschrieben wurde und ob ihre Kenntnisse der Sprachen schon dafür ausreichten. Sie kaufte eine amerikanische und deutsche Zeitung, während ihrer Gruppe auf sie wartete.

Ein Reisebus holte sie vom Bahnhof ab und brachte sie in ihr Hotel.

Die Reise war vom Staat gesponsort und man hatte für die Schule Zimmer im obersten Stockwerk reserviert.

Völlig überwältigt von dem riesigen, prunkvollen Haus, betrat sie das riesige Hotel. Sie fuhr mit dem Aufzug nach oben und stürmte dort in ihr Zimmer. Am Fenster konnte sie wie ein Vogel auf die Stadt hinabschauen und sehen, wie die Newa in die Ostsee mündet. Kaum hatte sie ihre Koffer ausgepackt, traf sich die Gruppe zum Essen im Hotelrestaurant.

Während die anderen Schüler sich für einheimische Gerichte entschieden, wählte Oxana ein Wiener Schnitzel mit Bratkartoffeln. Verwundert fragte sie einen Ober, wozu die Zitrone und die Kapern sind. Dieser erklärte es und empfahl ihr, passend zur Hauptspeise ein Stück Sachertorte zum Nachtisch, weil dieses ebenfalls eine Wiener Spezialität sei.

Nach dem Essen wurde Wien zu ihrer Traumstadt, noch nicht wissend, dass es diese Gerichte auch in jeder anderen Stadt gibt.

Am Nachmittag ging es ins Mariinski-Theater, zu einer Aufführung von Tschaikowskis Schwanensee. Sie kam sich bei der schönen Musik und anmutigen Aufführung vor, wie in einem Traum. Die Welt hatte so viel Schönes zu bieten, dass es in ihrem Dorf nicht gab. Sie musste der ländlichen Provinz und dem einfachen Bauernleben entfliehen, damit sie in den Genuss dessen kam, was die weite Welt für sie zu bieten hatte.

Beim Abendessen im Hotelrestaurant verschmähte sie wieder die einheimischen Gerichte und wählte einen mediterranen Meeresfrüchtesalat. Nach diesem Genuss beschloss sie, bis zur Abreise alle ausländischen Gerichte auf der Karte ausprobiert zu haben.

Nach dem Essen dürfen alle wieder auf ihre Zimmer, wo Oxana direkt das Badezimmer inspizierte. Zu Hause durfte sie höchstens zweimal pro Woche in einer Zinkwanne baden, die mit heißem Wasser von der Feuerstelle gefüllt wurde. Hier gab es eine bequeme Keramikwanne mit goldfarbenen Wasserhähnen, aus denen auch heißes Wasser kam. Man konnte sogar das Wasser sprudeln lassen, was sie besonders faszinierte. Eine der Zeitungen lesend, genoss sie die entspannende Wärme des Wassers. Erfreut stellte sie dabei fest, dass sie fast alles übersetzen konnte. Allerdings gab es dort auch Artikel, deren Inhalt sie nicht verstand. – Internationale Politik und Kapitalismus, waren als Schulfächer noch nicht in der Provinz angekommen. Nach dem Bad schaute sie noch lange verträumt aus dem Fenster auf die Stadt. Die Musik der Vorstellung ging ihr dabei nicht aus dem Kopf. Schließlich

fiel sie erschöpft von den Erlebnissen des Tages ins Bett.


Am nächsten Morgen erlebte sie die nächste Überraschung. Statt eines normalen Frühstücks fand sie im Restaurant ein riesiges Buffet vor. Darunter befanden sich Sachen, die sie nie zuvor gesehen hatte. Sie packte von allem, was sie nicht kannte, etwas auf ihren Teller und stellte fest, dass eines köstlicher schmeckte, als das andere.

Für den Tag stand eine Stadtrundfahrt auf dem Plan. In einem roten Doppeldeckerbus, – den der Reiseveranstalter in London gekauft hatte – fuhr man die Sehenswürdigkeiten der Stadt ab und bekam dabei an jedem Haltepunkt die geschichtlichen Hintergründe erklärt. Auch für das Mittagessen besuchte man eine Sehenswürdigkeit. – Das erste McDonalds in Russland. Es wurde Oxanas erste Erfahrung mit Burger und Pommes.


Für die nächsten zwei Tage war der Besuch der Eremitage geplant, auf den sich Oxana so gefreut hatte.

Sie bewunderte zwar die ausgestellten Kunstwerke, doch mehr erregten die vielen Touristen ihre Aufmerksamkeit. Mehrmals testete sie ihre Sprachkenntnisse an den ausländischen Besuchern und stellte zufrieden fest, dass sie alles verstand und auch verstanden wurde.

Am zweiten Tag wurden sie von einem Angestellten durch das Museum geführt, der bei den Stücken seiner Führung, jede Menge Hintergrundinformationen vermittelte. Für Oxana war es unglaublich, was einige der ausgestellten Stücke wert waren. Es waren Summen, die die Menschen in ihrem Dorf, ihr ganzes Leben lang nicht verdienten. Für Oxana war es der letzte Anstoß ihr Dorf zu verlassen, sobald die Möglichkeit dazu bestand.


Am letzten Tag ihres Aufenthalts durften alle, bis zur Abreise, allein die Stadt erkunden. Oxana nutze die Zeit, um sich in einer Buchhandlung zwei Bücher über die Geschichte der Familie Medici zu kaufen. Als der Zug zwei Tage später in der Provinzhauptstadt ankam, hatte sie die fast 800 Seiten komplett aufgesogen. Sie wusste nun, was sie tun musste, um erfolgreich zu werden und das Dorf verlassen zu können.


Ihr Hobby wurde es, Geheimnisse über die Dorfbewohner zu sammeln, um diese einsetzen zu können, wenn es zu ihrem Vorteil war. Damit sie Beweise für diese Geheimnisse hatte, stahl sie in einem der neuen kapitalistischen Kaufhäuser eine Digitalkamera.

Zum Schein ging sie jeden Tag früh zu Bett. Doch kaum wurde es dunkel, kletterte sie aus dem Fenster und beobachtete heimlich die Menschen. Bald hatte sie Beweise für jede Leiche, die die Dorfbewohner im Keller vergraben hatten. Bei ihren Erpressungen ging sie sehr geschickt vor. Nie trat sie dabei persönlich in Erscheinung. Auch verlangte sie nur Dinge, die nicht auf sie als Erpresserin hinwiesen. Nie geriet das unschuldig aussehende Mädchen in Verdacht. Denn sie war auch eine sehr gute Schauspielerin, die jede Emotion auf Knopfdruck spielen konnte.


Noch etwas lernte sie aus den Filmen und den mitgebrachten Büchern.

Eine Frau kann ihren Körper einsetzen, um Männer zu manipulieren.

Doch hatte sie von Sex, mit gerade 9 Jahren, noch keine Ahnung und musste sich dieses Wissen erst aneignen.

Das Internet war gerade im Kommen, aber noch nicht in ihrem Dorf angekommen. Sie musste in die Hauptstadt der Provinz fahren, um dort in einem Internetcafé surfen zu können.

Eines Morgens fuhr sie, statt in die Schule, dorthin und besuchte ein solches Café. Mit einer Liste von über 100 DVD-Titeln, die meisten harte Pornos, fuhr sie am Nachmittag zurück in ihr Dorf.


Eine vergessene Jagdhütte im Wald, wurde ihr geheimes Versteck. Sie war zu Zeiten des Sozialismus die Unterkunft für den staatlichen Jäger, der die Wölfe vom Dorf fernhielt. Deshalb gab es hier Strom und Wasser, die sogar noch funktionierten.

Hierhin flüchte sie nicht nur, um allein zu sein. Sie versteckte hier auch ihre Beiweise.


Dimitrij, der Inhaber eines Elektrogeschäfts, kaufte einen Teil seiner Waren im Ausland und brachte sie illegal ins Land. Oxana wusste davon und hatte dafür auch Beweisfotos.

Ein paar Tage nach Oxanas Besuch in der Hauptstadt, fand er einen Briefumschlag mit drei Fotos und einem Zettel vor. Auf diesem stand eine Liste mit DVDs und der Aufforderung, diese zusammen mit einem DVD-Player, einem Fernseher, einem PC und einem All-in-one Drucker, zwei Tage später im Wald zu verstecken.

Die geforderten Sachen zu besorgen, bereitete ihm keine Probleme und auch der finanzielle Schaden war eher gering. Daher biss er in den sauren Apfel und brachte Gefordertes in den Wald und hoffte, nicht weiter erpresst zu werden.

Oxana beobachtete, im Wald versteckt, »die Lieferung ihrer Bestellung«. Als sie sicher war, das Dimitrij den Wald wieder verlassen hatte, holte sie die Beute und brachte alles in ihre Jagdhütte.


Am Tag nach ihrem zehnten Geburtstag hatte die Einrichtung der Hütte ein Ausmaß angenommen, dass jeder Dorfbewohner grün vor Neid geworden wäre. Die Hütte hatte 20 m² Grundfläche und etwa die Hälfte zusätzlich als Dachstuhl. Oxana hatte sowohl von ihrer Mutter das Nähen, als auch das Handwerkliche von ihrem Vater gelernt. Es hatte über ein Jahr gedauert, alle Einrichtungsgegenstände in die fast 2 km vom Dorf entfernte Hütte zu bringen und dort zusammenzubauen. Eine erstaunliche Leistung für eine 9-jährige, was ihre Entschlossenheit unterstrich und keiner dem kleinen Mädchen zugetraut hätte.

An der Rückwand der Hütte stand ein 4 m breiter Schreibtisch, auf dem der PC, ein Monitor und der Drucker standen. Umrahmt von zwei Regalen, die mit Büchern und DVDs gefüllt waren, stand an einer anderen Wand, ein Fernseher und der DVD-Rekorder.

Sogar Teppiche lagen auf dem Fußboden. Doch am erstaunlichsten waren der Sessel und der Kühlschrank. Beides hatte sie nachts aus dem Haus eines gerade verstorbenen Dorfbewohners geholt und auf ihrem Rodelschlitten geschnallt in den Wald gezogen. Der Verstorbene hatte keine Familie mehr und so fiel niemandem das Fehlen der Stücke auf.

Auf dem Dachboden, der über eine Leiter erreichbar war, hatte sie sich aus einer zwei mal zwei Meter großen Luftmatratze – die sie sich in der Provinzhauptstadt, in einem Campinggeschäft gekaufte hatte – ein Bett gebastelt. Der Zweiplattenkocher und der Staubsauger waren da kaum noch eine Überraschung.

Sowohl die Hütte, als auch den kleinen Verschlag, der ein paar Meter entfernt, als Toilette gebaut wurde, waren mit militärischen Tarnnetzen bedeckt. Diese hatte sie in einem Geschäft gekauft, in dem man vom Militär ausgemusterte Gegenstände erwerben konnte. Durch die Tarnung war die Hütte nur zu entdecken, wenn man wusste, dass es sie gab – oder dagegen lief.


Sie verbrachte jede freie Minute mit dem Studium der DVDs und den Büchern über die Geschichten mächtiger Familien. Bald wusste sie theoretisch alles, was Männern gefällt. Nun musste sie ihr theoretisches Wissen in praktische Erfahrung umsetzen.

In der Anonymität ihrer Waldhütte streichelte sie sich zu ihrem ersten Orgasmus. Bald wusste sie, wie ihre Körper auf was reagierte. Doch Sex ist eigentlich nicht für eine einzelne Person gedacht und so brauchte sie ein männliches Versuchskaninchen.

Ein hübsches Mädchen wie sie war natürlich der Schwarm aller Jungen in der Schule und jeder kam als Opfer infrage. Um möglichst wenig Gefahr zu laufen, die Kontrolle über die Situation zu verlieren, wählte sie den Außenseiter der Schule aus. Dieser konnte sein Glück kaum fassen, dass sich das hübscheste Mädchen der Schule für ihn interessierte. Er ahnte nicht, auf was er sich einließ und dass er nur ein Versuchskaninchen sein sollte.

Eine Woche lang, bereitete sie in ihrer Hütte alles für ihren Plan vor. Dann lockte sie ihn zu einem See unweit der Hütte. Nachdem sie eine Runde geschwommen waren und sie seine neugierigen Blicke wie geplant auf ihren fast unbekleideten Körper provoziert hatte, überrumpelte sie ihn mit einer Frage.

Willst du mich nackt sehen und dir alles genau ansehen dürfen?“

Ein 12-jähriger Junge, der gerade entdeckt hat, dass das Ding in seiner Hose nicht nur zum Wasserlassen gut ist, schlägt so ein Angebot nicht aus.

Mit leuchtenden Augen antwortete er mit

Ja.“

Er versprach alles zu tun, was sie von ihm verlangen würde und sich egal was sie tut, nicht zu wehren. Daraufhin fesselte sie ihm die Hände und zog ihm einen kleinen Sack über den Kopf, den sie mit einer Kordel an seinem Hals zuzog. Dann führte sie den nur mit einer Badehose bekleideten Jungen zu ihrem Versteck. Es dauerte etwas, bis sie den blinden gefesselten Jungen dazu bewegt hatte, die Leiter zum Dachstuhl zu erklimmen. Dort müsste er sich auf die Matratze legen. Sie hatte an den Ecken Schlaufen, die eigentlich dazu gedacht waren, das Luftkissen zu tragen oder am Boden zu fixieren. Oxana löste die Fesseln an seinen Händen und fesselte jede Hand mit einem Seil an eine der oberen Schlaufen, sodass seine Arme gespreizt und gestreckt von seinem Körper weg zeigten. Dann baute sie ihre Kamera auf und schaltete sie ein. Die Aufnahme würde ihr als Studienmaterial dienen und auch als Druckmittel, damit der Junge anschließend schwieg.


Anschließend zog sie dem wehrlosen Jungen die Badehose aus und wiederholte mit seinen Beinen, was sie zuvor mit seinen Armen gemacht hatte. Am Ende war er wie ein X auf der Matratze fixiert. Oxana hatte nun die absolute Kontrolle über den wehrlosen Jungen. Sie entfernte seine Augenbinde und legte ihm ein Kissen in den Nacken. Mit großen Augen schaute er ihr dann dabei zu, wie sie erst das Oberteil und anschließend das Höschen ihres Badebikinis auszog. Dabei hielt sie seinen offensichtlichsten Unterschied zu ihrem Körper genau im Blick, ob der die Reaktion zeigte, wie sie es in den Filmen gesehen hatte. – Er tat es.


Sein Penis fing wie erwartet an sich zu verändern und aufzurichten. Ihr streicheln daran verhärtete den Schwellkörper noch mehr und brachte den Jungen zum Keuchen. Schneller als sie es erwartet hatte, schoss eine weißliche Masse hervor, und landete, begleitet von einem lauten Aufstöhnen, auf seinem Bauch. Neugierig untersuchte sie die Konsistenz der Masse mit ihren Fingern. Es erinnerte sie entfernt an Gelatine. Erst recht, als die Masse mit der Zeit immer mehr seine Farbe verlor und durchsichtig wurde. Der Geruch erinnerte sie an eine Fischsuppe, die nicht mehr ganz frisch war. Deshalb zögerte sie etwas, bevor sie die Masse von ihrem Finger leckte. Sie stellte fest, die »Fischsuppe« war sehr stark gesalzen, was andere Aromen überlagerte. Sein Glied lag inzwischen eingefallen auf seinem Schoss und hatte Ähnlichkeit mit einem glitschigen Wurm. Sie hatte gelesen, dass der Mann nun eine Pause bräuchte, bevor man den Vorgang wiederholen konnte. Deshalb beugte sie sich über seinen Kopf und berührte mit ihren, seine Lippen. Wie sie vermutet hatte, war er genauso unerfahren wie sie und hielt seinen Mund geschlossen. Um aber ihre Zunge in seinen Mund zu bekommen, musste sie diesen Zustand ändern. Statt ihn dazu aufzufordern, hielt sie ihm kurzerhand die Nase zu. Sekunden später war der Weg für ihre Zunge frei. Sie untersuchte mit der Zunge seinen Mund, doch blieb er komplett passiv, wodurch die ganze Sache nur sehr feucht, aber wenig aufregend war. Enttäuscht brach sie diesen ersten Versuch ab und raunte den Jungen an.

Ist deine Zunge erstarrt? Wenn du nicht mitmachst, landet der Inhalt meiner Blase in deinem Mund.“

Die Drohung verfehlt ihr Ziel nicht. Erneut küsste sie ihn und als ihre Zungen sich nun berührten, spürte sie ein seltsames und aufregendes Kribbeln. Zu Testzwecken küsste sie ihn ein drittes Mal und wieder setze das Kribbeln ein. Um die gemachten Erfahrungen zu verarbeiten und ihm Zeit für die nächste Runde zu verschaffen, kletterte sie die Leiter in ihren »Wohnraum« hinab und setzte sich Wasser für einen Tee auf. Nachdem sie das Getränk fertig aufgebrüht hatte, setzte sie sich mit der Tasse an ihren Schreibtisch und ergriff ihre To-do-Liste. Sie hakte einige Punkte ab oder machte sich Notizen, wie »sehr salzig« hinter »Geschmack«. Während sie ihren Tee trank, studierte sie die nächsten Punkte auf der Liste.


Als die Tasse Tee war, kletterte sie die Leiter wieder hinauf. Der Junge machte einen erleichterten Eindruck sie wiederzusehen.

Keine Angst, ich werde dich hier nicht vergessen.“

Der Wurm, den sie zurückgelassen hatte, richtete sich bei ihrem Anblick langsam wieder auf. Sie langte mit ihrer Hand zwischen seine weit gespreizten Beine und ergriff seine Hoden. Vorsichtig knetete sie den Hautlappen, mit den zwei Murmeln darin. Es schien dem Jungen zu gefallen. Langsam steigerte sie den Druck ihrer Hand, bis die Augen des Jungen brachen und er wieder anfing schwerer zu atmen.


Noch hatte sie wenig Erfahrung mit dem männlichen Körper und selbst für eine erfahrene Frau ist es kein leichtes Unterfangen, ein innen liegendes Organ wie die Prostata zu finden. Sie hatte sich dafür ein Gläschen Vaseline besorgt, in das sie nun einen Finger eintauchte. Vorsichtig, weniger, um ihn nicht zu verletzen, sondern aus Angst ihren Finger in eine Öffnung zu führen, wo sie nicht sah, welche Gefahren ihm drohten, drang sie in seinen Po ein. Wie ihr Lehrmaterial es beschrieb, übte sie mit dem Finger Druck auf die Wand der Höhle aus, bis sich plötzlich sein Glied stramm aufrichtete und der Junge lauter stöhnte. Erstaunt zog sie angesichts der Reaktion ihre Augenbrauen hoch. Etwa eine Minute später schoss erneut eine Ladung weißer Masse aus seinem Glied heraus und landete wieder auf seinem Bauch. Sie hatte einen etwas kräftigeren Weißton und war sämiger, als bei seiner ersten Entladung. Doch Geruch und Geschmack waren identisch.


Ihr nächster Punkte auf der To-do-Liste war die Reaktion ihres Körpers auf seine Berührungen. Dazu hockte sie sich über sein Gesicht, zog ihre Schamlippen auseinander und forderte ihn auf, mit der Zunge den freigegebenen Bereich zu bespielen. Alleine von ihm dort berührt zu werden, erzeugte eine aufregende Veränderung in ihrem Körper. Warme Wellen durchströmten ihren Körper, was sich anfühlte, als ob sie im Winter nach Hause kommt und sich in einer Decke einhüllen würde. Plötzlich verstärkte sich alles um den Faktor hundert. Seine Zunge hatte ihren Kitzler erreicht. Ihr wurde schwindelig und sie musste die Hände auf der Matratze abstützen, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Die zuvor warmen Wellen verwandelten sich in Hitzewellen. Jetzt war sie über ihre Experimente froh, sich selbst zu befriedigen. So wusste sie diese Gefühle einzuschätzen, denn sonst hätte sie sich aus Furcht seinen Berührungen entzogen.


Das die Schamlippen nicht mehr auseinandergezogen waren und nun wieder ihre Scham bedeckten, schien ihn nur für ein oder zwei Sekunden zu irritieren. Dann tauchte seine Zunge dazwischen ein und setzte die Stimulierung fort. Alles war viel intensiver, als bei ihren Selbstbefriedigungen. Die Hitze drohte ihren Körper zu verbrennen und von ihren Brustwarzen strömte ein erregender Schmerz durch ihren Körper. Was eigentlich beängstigend gewesen wäre, fühlte sich herrlich an. Erst beim Studium der Filmaufnahmen, bemerkte sie ihre spitzen lauten Lustschreie, die ihr in dem Moment gar nicht bewusst waren. Dann glaubte sie, ihr Körper würde zerspringen. Wenige Sekunden später fühlt sie sich so erschöpft, als wäre sie von der Hütte nach Hause gerannt. Noch immer schwammen die Bilder vor ihren Augen. Etwas tapsig krabbelte sie neben den Jungen und legte sich lächelnd auf die Matratze. Es dauerte einige Minuten, bis sie die volle Kontrolle über ihren Körper zurückerlangte.


Der Kunststoff der Matratze klebte an ihrer Haut, als sie sich erhob. In diesem Moment merkte sie erst, wie verschwitzt sie war. Sie stand auf, kletterte die Leiter wieder nach unten und wusch sich. Dann kam sie mit einer Schüssel warmen Wasser, Seife, einem Schwamm und einem Handtuch zurück und säuberte seinen Intimbereich. Sie wusste nicht, wie reinlich der Junge war und ihr Ekel würde verhindern, dieses nun glitschige Ding in den Mund zu nehmen.

Der nächste Punkt auf ihrer Liste war zu untersuchen, wie sich Berührungen seines Körpers auf seine Erregung auswirkten. Diese war leicht zu erkennen, hatte er doch ein auffälliges Anzeigegerät dafür zwischen seinen Beinen. Sie hatte eine Liste mit jeder Körperstelle vorbereitet und notierte unter jedem Punkt die Stärke der Auswirkung ihrer Berührungen. Als sie alle Stellen durch hatte, verband sie ihm die Augen und wiederholte den Vorgang.


Fasziniert stellte sie fest, dass ihre Berührungen deutlich stärkere Auswirkungen hatten, als zuvor. Nachdem sie die Liste erneut abgearbeitet hatte, leckte sie mit der Zunge sein Glied entlang. Sie empfand den Geschmack nicht so negativ, wie sie befürchtet hatte. Nun ergriff sie mit der Hand den Lolli und zog die Vorhaut zurück, bis die Eichel frei lag. Vorsichtig berührte sie mit der Zungenspitze die Eichel, was eine sofortige akustische Reaktion erzeugte. Animiert von seinem Stöhnen, spielte sie weiter mit der Zunge an der Eichel. Sein Stöhnen wurde heftiger und der zuvor feste Stab in ihrer Hand wurde hart. Das Machtgefühl, die Erregung des Jungen durch ihr Handeln zu kontrollieren, ließ sie die vorher vorhandene Abneigung, dieses Ding in den Mund zu nehmen, vergessen. Deshalb umschlossen ihre Lippen seine Eichel und ließ sie in ihren Mund gleiten. Ein lauteres Aufstöhnen war seine Reaktion.


Daraufhin ließ sie den Lolli wieder fast aus ihrem Mund gleiten, um ihn dann erneut aufzunehmen. Das Stöhnen verwandelte sich fast in ein Wimmern. Nachdem sie diesen Vorgang ein paarmal wiederholt hatte, spielte sie zusätzlich mit der Zunge an dem Lutscher. Die Frequenz seiner Stöhner verringerte sich augenblicklich. Nun umschloss sie das Spielzeug in ihrem Mund wie einen Strohhalm und saugte fest daran. Sie erschrak davon, dass ihr Körper schwankte. Als sie aufblickte, erkannte sie den Grund dafür. Der Junge zappelte, soweit es die Fixierung zuließ, mit den Beinen. Was er sagte, konnte sie nicht genau verstehen, doch ging es dabei um Gott. Weil aber keine eindeutigen Zeichen kamen, dass sie aufhören sollte, machte sie weiter.


Je fünfmal nahm sie seine Eichel in ihrem Mund auf und ließ sie wieder herausgleiten, wobei sie die ganze Zeit mit der Zunge daran spielte. Nach diesen fünfmal saugte sie fest an dem Lolli, was jedes Mal ein Zappeln seiner Beine provozierte. Plötzlich irritierte sie ein Pulsieren in ihrer Hand, die immer noch sein Glied an der Wurzel umschloss. Im nächsten Moment hörte sie ein lautes Aufstöhnen und ihr Mund füllte sich mit einer sämigen Masse. Fast augenblicklich wich die Härte aus dem Lolli. Deshalb gab sie ihn frei und verlagerte ihre Konzentration auf das, was er in ihrem Mund hinterlassen hatte.  

Sie versuchte die Konsistenz mit etwas Bekanntem zu vergleichen, fand aber nichts, was dem gleich kam.


Bei ihrer Planung dieses Tages, hatte sie über diese Situation nachgedacht und kam dabei zu dem Ergebnis, dass der beste Weg wäre, die Masse schnell komplett zu verschlucken. Also setzte sie geplantes in die Tat um. Der Geschmack erinnerte sie etwas an Kaviar. Auch der war sehr salzig, was seinen Eigengeschmack überlagerte, der sich erst im Abgang bemerkbar machte. Nun hatte sie gelesen, dass sich der Geschmack durch verschiedene Lebensmittel verändern konnte. Bei der positiven Veränderung wurde besonders Ananas hervorgehoben. Sie hatte sich dafür eine Dose mit der Südfrucht gekauft, die sie nun holte und den Jungen mit den Stücken fütterte. Mit einem Strohhalm ließ sie ihn auch noch den Saft aufsaugen, dann ging sie herunter in ihren Wohnraum und setze sich erneut Wasser für einen Tee auf.


Als sie den ersten Schluck genommen hatte, stellte sie fest, dass der Geschmack in ihrem Mund, der zuvor noch interessant, weil neu war, nun den Geschmack des Tees komplett unterdrückte. Angeekelt stand sie auf und putzte sich die Zähne. Ein weiterer Schluck Tee bestätigte ihr, dass die Maßnahme erfolgreich war. Zufrieden wandte sie sich wieder ihrer To-do-Liste zu. Aus ihrem Lehrmaterial wusste sie, das es mindestens zwei, eher drei Stunden dauern würde, bis die Ananas ihre Wirkung entfalten würde. Deshalb legte sie eine DVD in ihren Rekorder und schaute sich den Film an.


Als sie nach dem Film zurück auf den Dachboden kam, war ihr Opfer inzwischen eingeschlafen. Deshalb kniff sie ihm in die Brustwarzen.

Los aufwachen, du Schlafmütze. Ich bin noch nicht fertig mit dir.“

Offensichtlich war er verwirrt, warum er blind und bewegungslos war. Deshalb entfernte sie ihm die Augenbinde und der Anblick ihres nackten Körpers brachte seine Erinnerung zurück. Ohne Umschweife wendete sie sich mit dem Mund seinem besten Stück zu. Inzwischen hatte sie begriffen, dass sie an seinem Stöhnen ablesen konnte, wie sehr ihm gefiel, was sie machte. Keine zwei Minuten später hatte sie seinen Lustsaft herausgesaugt und stellte beim Schlucken tatsächlich eine leichte positive Veränderung beim Geschmack fest.

Für ihren letzten Test holte sie eine Uhr und ein Notizbuch. Sie streichelte an seinem Glied, bis es wieder hart wurde, dann brachte sie ihn mit der Hand zum Höhepunkt und wiederholte den Vorgang, wobei sie die verstrichene Zeit notiere. Wie zur Bestätigung ihres theoretischen Vorwissens, wurde die Zeitspanne immer größer, die er brauchte, um für eine neue Runde bereit zu sein. Schließlich stöhnte er auf, doch die weißliche Masse blieb aus. Auch darauf war sie durch ihr Vorstudium vorbereitet, doch bedeutete es, dass der Junge nun für sie keinen Wert mehr hatte.


Sie holte den Sack, um ihn ihm wieder über den Kopf zu ziehen und zog die Kordel daran wieder an seinem Hals fest. Dann löste sie die Handfesseln und band seine Hände wieder zusammen. Nun befreite sie seine Füße und befahl ihm aufzustehen. Die Leiter herunter erwies sich als noch schwieriger, als hinauf. Unten angekommen machte sie ein Foto von seinem mit den Samenergüssen übersäten nackten Körper und druckte es aus. Dann zog sie sich ein Kleid und Schuhe an und führte den Jungen zurück zum See. Es fing schon an zu dämmern, als sie ihn fünfzehn Minuten Fußweg von der Badestelle entfernt frei ließ. Dann warf sie dem am Boden sitzenden nackten Jungen das Bild zu und drohte ihm, dass es jeder in der Schule zu sehen bekäme, wenn er nur ein Wort über den heutigen Tag verlieren würde. Er versprach es und lief zu seiner Kleidung. Nachdem er aus ihrem Sichtbereich verschwunden war, ging sie nach Hause.

Am nächsten Tag in der Schule ignorierte Oxana den armen Jungen und nahm ihm damit jegliche Hoffnung, dass sie noch ein weiteres Interesse an ihm haben könnte.

Nach der Schule ging sie wieder zur Hütte und suchte eine Lösung für das Problem mit der Leiter. Es dauerte drei Tage alles in die Hütte zu bringen und zwei weitere, den kleinen Aufzug mit einem Flaschenzug einzubauen.

Im Laufe der nächsten Wochen entführte sie drei weitere Jungen in ihre Hütte und wiederholte die Tests mit ihnen.


Ihre Eltern waren nicht reich und konnten ihr kein Taschengeld geben. Doch war das für Oxana kein Problem. Wenn sie Geld brauchte, erpresste sie es sich. Drei besser verdienende Dorfbewohner schliefen nicht immer im eigenen Bett. Damit dieses Geheimnis geheim blieb, zahlten sie jeden Monat 10.000 Rubel an Oxana. Dazu gingen sie einmal im Monat in den Wald und verstauten einen Briefumschlag in einem hohlen Baum. Ab und zu versuchten die Erpressten sich auf die Lauer zu legen, um den Erpresser beim Abholen zu entlarven. Doch Oxana kannte bessere Verstecke im Wald und wartete in diesen, bis ihr »Kunde« den Wald wieder verlassen hatte.

Der Inhaber der Buchhandlung fand gelegentlich eine Nachricht von ihr im Briefkasten. Hatte er die Bücher besorgt, die auf dieser Liste standen, ließ er eine kleine Lampe in seinem Geschäft nach Geschäftsschluss brennen. Am nächsten Tag brachte er die Bücher dann zu einem Versteck im Wald. Denn er hatte eine sehr kreative Buchhaltung, was ihn einiges an Steuern sparte. Oxana wusste davon und »bestellte« sich auf diesem Weg regelmäßig Bücher bei ihm, die für Aufmerksamkeit gesorgt hätten, wenn ein kleines Mädchen sie gekauft hätte. Eine 10-Jährige die sich Bücher von Marquis de Sade, Lehrbücher über ungewöhnliche Sexpraktiken oder Fachbücher über Banken und Börsengeschehen kauft, müsste sich zumindest einigen unangenehmen Fragen stellen. – Die Oxana nicht beantworten wollte.

Bald gab es nicht mehr viele Dorfbewohner, die nicht von ihr erpresst wurden. Leise Gerüchte machten die Runde, doch niemand verdächtigte das kleine unschuldig aussehende Mädchen, die bei allen beliebt war.


Wladimir Rudajev war ein einfacher Arbeiter im örtlichen Sägewerk. Er lebte alleine in bescheidenen Verhältnissen und verdiente somit mehr, als er zum Leben brauchte. Mit den Jahren hatte er eine ansehnliche Summe zusammengespart. Dann machte er den Fehler, sich eine teure Anlage von Burmester zu kaufen, weil er seine russischen Komponisten in bester Qualität hören wollte. Niemand wollte ihm glauben, dass er diese Summe ehrlich angespart hatte. Von nun an war er der Verdächtige Nummer Eins. Als einer von Oxanas »Kunden« seine monatliche Zahlung in den Wald brachte und sich mal wieder auf die Lauer legte, tauchte der Pechvogel dort auf, um Pilze zu sammeln. Am nächsten Tag wurde seine erschlagene Leiche im Wald gefunden.  Doch die Erpressungen hörten zum Leidwesen der Dorfbewohner nicht auf, dafür hatte Oxana neue eindeutige Bilder für ihre Sammlung. Das ein Mensch ihretwegen sein Leben verloren hatte, hätte ihr Gewissen nur belastet, wenn sie eines gehabt hätte. Für Oxana war das Leben ein Schachspiel und die Menschen die Figuren. Sie war die Königin und ein geopferter Bauer gehörte zum Spiel.


In der Schule fiel sie den Lehrern nur als außergewöhnlich gute Schülerin auf. Obwohl sie recht beliebt war, schien sie keine engeren Freundschaften zu haben. Hätten die Lehrer von ihren Aktivitäten gewusst, wäre ihnen klar gewesen, dass sie dafür schlicht keine Zeit hatte. Inzwischen sprach sie Deutsch und Englisch so gut, das nicht einmal ein Akzent zu hören war. Ihr Mandarin war so gut, dass sie Gespräche führen und eine Zeitung lesen konnte. Was ihre Mitschüler sich mühsam schriftlich errechnen mussten, schaffte sie in der halben Zeit im Kopf.

Man schlug ihren Eltern vor, sie auf eine höhere Schule zu schicken, die sich in der Provinzhauptstadt befand. Oxana war begeistert von der Idee, musste sie ihre Fahrten dorthin dann nicht mehr verheimlichen.


Michail Jegorwitsch Pablow war 42 Jahre alt und in der UDSSR Major beim KGB. Als das Land, dem er geschworen hatte, treu zu dienen und es zu beschützen, sich von einem auf dem anderen Tag, in Luft auflöste und in etwas verwandelte, das dem Feind sehr ähnlich war, gegen den er gekämpft hatte, waren seine Dienste nicht mehr gefragt. Er verwandelte sich von einem Mann mit einer gesicherten beruflichen Karriere, in einen mit ungewisser Zukunft. Seiner Frau war diese Zukunft zu ungewiss und verließ ihn. Immerhin hatte er beim KGB viel gelernt, was ihm auch in diesem neuen Land von Nutzen war.

Mit vielen seiner früheren Kollegen, für die das neue Land auch keine Verwendung mehr hatte, gründete er ein Netzwerk. Dieses kontrollierte nun die neuen kapitalistischen Wirtschaftszweige – Drogen, Waffen, Frauen. Einige der ehemaligen Geheimdienstler fanden eine neue Anstellung bei Polizeibehörden, die ihnen zwar die nötigsten Rechnungen bezahlten, doch bei Weitem nicht den Machtverlust ausgleichen konnte. Als sie von ihren ehemaligen Kollegen des Netzwerkes angeworben wurden, mussten sie nicht lange überlegen. Quasi der ganze Polizeiapparat war auf diese Weise infiltriert worden, wodurch ihre illegalen Geschäfte geschützt waren.

Michail zeigte seinen Wohlstand nicht öffentlich und war offiziell Handelsvertreter. Wie er es gelernt hatte, war seine Tarnidentität sehr nah an der Wahrheit. Früher war er Auslandsagent und sprach fast alle für einen Genossen wichtigen Sprachen. Neben Mandarin, Japanisch, Englisch und Deutsch auch ein wenig Farsi und Arabisch. Diese Kenntnisse und seine früheren Kontakte nutze er nun, um für seine Freunde im Ausland Kontakte zu knüpfen.

Die Besonderheit an ihm war einerseits, dass er zu den wenigen Menschen im Dorf gehörte, die von Oxana nicht erpresst wurde. Andererseits war er der einzige, der wusste, wer hinter den Erpressungen steckte. Nur seine Ausbildung als Geheimdienstler hatte ihm ermöglicht, hinter das inzwischen größte Geheimnis des Dorfes zu kommen. Was fast jeden im Dorf erzürnt hätte, amüsierte ihn nur. Es wurde seine liebste Freizeitbeschäftigung, dieses Nachwuchstalent zu beobachten. Vielleicht lag es daran, dass er keine eigenen Kinder hatte. In Oxana sah er die Tochter, die er sich gewünscht hätte.


Angefangen hatte es damit, dass das Gerücht um die Erpressungen im Dorf im lauter gemurmelt wurde. Ein Spion mag keine Geheimnisse, außer er hat sie selbst. Er beschattete einen der Erpressten, bis dieser mitten in der Nacht in den Wald ging und dort etwas in einem Baum versteckte. Ein Wald war kein Umfeld, indem er sich wohlfühlte oder unsichtbar bewegen konnte. Zumal er bei dem schwachen Mondlicht, das sich durch das Blätterwerk kämpfte, kaum etwas sah. Als es Tag wurde, überprüfte er den Baum und stellte fest, dass hineingelegtes verschwunden war. Er hatte es anscheinend mit einem Gegner zu tun, für den die Dunkelheit des Waldes der Freund und nicht der Feind war. Am nächsten Tag kaufte er in demselben Geschäft, wo Oxana die Tarnnetze gekauft hatte, ein Nachtsichtgerät. Einen Monat später lag er schon auf der Lauer, als der Mann seinen Obolus im Baum versteckte. Er musste zwei Stunden warten, bis sich eine Person dem Baum näherte. Nun konnte man durch ein Nachtsichtgerät der ersten Generation nicht alles normal wie am Tag sehen. Das Restlicht wird zwar 1000-fach verstärkt, aber der Blauanteil des Lichts wird ins Grüne und der Rotanteil ins Infrarote verschoben. Somit sieht man alles in verschiedenen Grüntönen, aber kann keine Person für eine Identifizierung ausreichend erkennen. Sofort fiel ihm auf, dass die Person ungewöhnlich klein erschien. Seine fehlende Ausbildung im Wald machte sich dann bei der Verfolgung bemerkbar. Der leiseste Laut, den er erzeugte, ließ seinen Gegner für mehrere Minuten unsichtbar werden. Mit jeder Minute der Verfolgung stieg der Respekt für den Gegner. Plötzlich war er sich sicher, Houdini verfolgt zu haben. Von einer auf die andere Sekunde verschwand die Person und tauchte auch nach über zwei Stunden warten nicht wieder auf.

Doch weil es bei dieser Sache weder um sein Leben, noch um sein Land oder seinen Job ging, nahm er es sportlich.

Twoju matj“, fluchte er mit einem Unterton von Bewunderung und akzeptierte das eins zu null auf der Anzeigentafel für seinen Gegner. Für diese Nacht gab er sich geschlagen. Er wusste zwar in etwa, wo er sich im Wald befand, aber nicht so genau, dass er die Stelle wiederfinden würde. Im Norden musste der See liegen. Zusätzlich zu dem Nachtsichtgerät hatte er auch ein Mehrzweck-Kampfmesser gekauft. Im Knauf seines Griffes war ein Kompass eingebaut. Nachdem er ein Bonbonpapier an einem Baum befestigt hatte, ging er mit seiner Hilfe vorsichtig nach Norden und zählte dabei seine Schritte.

1752 Schritte später stand er am Ufer des Sees. Die Stelle war ihm bekannt und deshalb hielt er eine Markierung für unnötig.

Es dauerte drei Tage, bis ein Bekannter ihm militärische Karten von dem Waldgebiet besorgen konnte. Sofort setzte er sich mit Bleistift und Lineal vor die ausgebreitete Karte. Nachdem er die Uferstelle am See gefunden hatte, setzte er das Lineal nach Süden an und zog einen Strich. Dann maß er auf der Karte im Maßstab 1:25000 sechs Zentimeter ab und machte einen Kreis. Augenblicklich fiel ihm die alte Jagdhütte ins Auge. Er muss fast neben ihr gestanden haben, ohne sie zu sehen. Kopfschüttelnd machte er seine Unerfahrenheit mit dem Nachtsichtgerät dafür verantwortlich. Am nächsten Vormittag, ging er mit dem Messer und der Karte ausgerüstet zum See und suchte die Stelle, an der er gelandet war, als er aus dem Wald kam. Nun wiederholte er seine nächtliche Handlung in südlicher Richtung. 1752 Schritte später blieb er stehen und suchte den Baum mit dem Bonbonpapier. Aber entweder reichte seine Orientierungsfähigkeit im Wald nicht aus oder es war nicht mehr vorhanden. Auch die Hütte konnte er nicht sehen, obwohl er nicht weit von ihr entfernt sein konnte. Verzweifelt suchte er auf der Karte nach einer markanten Stelle in der Nähe der Hütte. Er wollte schon fast aufgeben, da wischt er mit dem Arm ein paar umher hängende Blätter beiseite. Im nächsten Moment stand er vor der Hütte. Verwundert drehte er sich um und untersuchte die Blätter, die er Sekunden zuvor beiseite gewischt hatte. Sie entpuppten sich als künstlich und an einem Netz befestigt. Neugierig ging er auf die andere Seite des Netzes zurück und umkreiste bewundernd die Hütte. Obwohl er nun wusste, dass sie dort stand, konnte er sie nicht erkennen.

Verdammt ist der gut. Ein würdiger Gegner.“

Er umkreiste die Hütte ein zweites Mal und stellte fest, die Tarnung ist nur an zwei Stellen durchdringbar. Die Hütte traute er sich nicht zu betreten, zu groß war die Gefahr von ihrem Bewohner überrascht zu werden. Jemand, der sich so souverän im Wald bewegt und eine Hütte so tarnen konnte, hatte wahrscheinlich eine militärische Ausbildung und wäre ihm in einer körperlichen Auseinandersetzung mindestens ebenbürtig. Als er sicher war, dass alles wieder so war, wie er es vorgefunden hatte, ging er wieder nach Hause.

Als er am nächsten Tag an die Stelle zurückkehrte, hatte er einen Rucksack dabei, indem sich neben Verpflegung, dem Nachtsichtgerät und einem Feldstecher auch eine Decke befand. Zur weiteren Tarnung hatte er sich militärische Tarnkleidung besorgt. Als er mit seinem Lager fertig war und sich unter einer dicken Blätterschicht versteckt hatte, war er überzeugt, selbst ein geübter Waldläufer würde ihn nicht entdecken. Angestrengt hörte er auf jedes künstlich erzeugte Geräusch. Doch lange geschah nichts und er fing an zu ermüden. Plötzlich ging wie aus dem nichts eine Person auf die Hütte zu. Er musste zugeben, nichts gehört zu haben, was seinen Respekt noch steigerte. Neugierig setzte er seinen Feldstecher an die Augen.

Das ist doch die kleine Oxana. Dich hätte ich als Letztes hier erwartet.

Dann traf er eine Entscheidung die er später bereute. Anstatt nach Hause zu gehen und am nächsten Tag zurückzukommen, wenn sie mit dem Zug zur Schule in die Provinzhauptstadt gefahren war, wollte er warten, bis sie wieder ging. Als er sein Nachtsichtgerät aufsetzen musste, wusste er, wie schlecht seine Entscheidung war. Es war schon fast Mitternacht, als das Tarnnetz sich bewegte und eine Gestalt im Wald verschwand. Um sicherzugehen, wartete er noch dreißig Minuten, dann stand er auf, erleichterte sich und ging zur Hütte.
Geräuschlos ließ sich die Tür öffnen. Eine Taschenlampe hatte er nicht dabei, wofür er sich selbst tadelte. Doch als Oxana ging, war es schon lange dunkel. Eine Öllampe oder Kerze hätte er noch riechen müssen. Dann fiel ihm ein, das die Hütten damals mit Strom versorgt waren für die Funkanlage.

Funktioniert der Strom etwa noch?

Er suchte in seinen Taschen nach dem Feuerzeug, um das selbst für das Nachtsichtgerät spärliche Licht zu verstärken. »Klick«Sofort erblickte er die Lampe an der Decke. Eine Millisekunde, bevor seine Hand vermeldet »zu heiß«, erblickt er den Schalter direkt neben der Tür und lässt das Feuerzeug fallen. Er setzte seine Nachtsichthilfe ab und betätigte den Schalter. Was er zu sehen bekam, ließ ihn mehrere Sekunden mit offenem Mund verharren.

Respekt Djéwuschka. Du hast meine volle Bewunderung.“

Direkt in seiner Blickrichtung gegenüber der Tür fiel ihm als Erstes der Schreibtisch mit Computer und Zubehör auf. Er bemerkte den Teppich und den Sessel.

Die Kleine hat es sich ja richtig gemütlich gemacht.“

Er bemerkte, dass es unerwartet sauber war. Dann sah er den Staubsauger und musste ein Lachen unterdrücken. Er schaute nach links und sah den Fernseher und die Regale, die voller DVDs und Bücher waren. Neugierig ging er zu den Regalen und schaute sich die Titel an.

Du kleines Luder.“

Er war sich nicht sicher oder er brüskiert oder belustigt sein sollte, dass eine 10-Jährige eine Sammlung von Hardcore Pornos hatte, bei der jeder Pornoliebhaber vor Neid erblasst wäre. Noch mehr Verwunderung erzeugten die Bücher, die man bei jedem, nur nicht einem kleinen Mädchen erwartet hätte.

Die hat es ja faustdick hinter den Ohren.“

Er schaltete den Computer an und wie befürchtet, war er Passwortgeschützt. Doch mit Computer kannte sich Michail aus. Er schaltet ihn aus und bootete ihn beim wieder einschalten manuell. Kurz darauf erschien der Desktop auf dem Monitor. Es handelte sich ausschließlich um selbst erstellte Dateien, sowie Fotos. Der Umfang war riesig und würde ihn einige Stunden fesseln. Die Erfindung des USB-Stick, kam für ihn, an diesem Tag, einige Jahre zu spät. Er bemerkte den Teekessel auf der Herdplatte und die verschiedenen Teesorten auf der Ablage darüber. Nachdem er den ganzen Tag nur Wasser getrunken hatte, eine willkommene Abwechslung. Mit der heißen Tasse setzte er sich wieder an den Schreibtisch und öffnete den ersten Ordner. Eine Liste fast jedes Dorfbewohners erschien als Unterordner. In jedem befanden sich Zeitprotokolle und Beweisbilder. Erleichtert stellte er fest, dass sein Name nicht in der Liste vorkam.

Du bist ja eine fleißige Spionin.“

Dann öffnete er den Ordner »Forschung«. Vier Unterprogramme erschienen. Test 1, Test 2, Test 3 und Test 4.

Was für Forschungen betreibst du denn Liebchen?“

Er klickte auf Test 1 und zwei weitere Unterdateien erschienen. – Eine Text und eine Videodatei. Arglos klickte er die Videodatei an und nahm einen Schluck Tee, was sich sofort als schwerer Fehler erwies. Nur mit größter Mühe schaffte er es, den Tee in seinen Ärmel und nicht über den Schreibtisch zu prusten. Ein nackter etwa 12-jähriger Junge lag nackt und gefesselt auf einer Luftmatratze und das kleine Luder zog sich vor seinen Augen aus. Ungläubig sah er sich an, wie sie emotionslos ihre sexuellen Experimente an dem Jungen vollzog. Er öffnete die Textdatei und fand einen sachlichen Bericht über das, was er im Video sah. In den anderen drei Ordnern fand er identisches Material mit anderen Jungen als Testobjekte.Der Tag war schon angebrochen, als er den Computer ausschaltete und nach Hause ging.