A.J.Triskel

Geschichten aus der BDSM-Welt

Inhaltsangabe

Jennifer wird von ihren streng gläubigen Eltern als Jungfrau in die Ehe gedrängt. Der eheliche Sex beschränkt sich auf Quickies in Missionarsstellung, bei denen sie weitestgehend unbefriedigt bleibt.    Unter dem Vorwand, eine Firma zu leiten, zieht sich ihr Mann immer mehr aus dem Eheleben zurück und betrachtet Jennifer nur noch als Status Symbol, das er auf Geschäftsfeiern vorführt. Gerüchten von Seitensprüngen schenkt sie aus Angst, ihren goldenen Käfig zu verlieren und ihre Eltern zu enttäuschen, keinen Glauben. Nach 15 Jahren Ehe erhält sie den Beweis für die Gerüchte und lernt kurz darauf René kennen. Sie lässt sich auf eine Affäre mit dem erfahrenen Dom ein. Dabei zeigt er ihr, wie viel Spaß das Leben und Sex machen können. Nachdem sie sich ineinander verliebt haben, wird sie seine Sklavin. Er schickt sie auf eine Reise durch die BDSM Welt, damit sie ihre wahren Neigungen erkennt, die unentdeckt in ihr schlummern. Nachdem sie diese entdeckt und akzeptiert hat, trifft sie eine Entscheidung ...

Vorwort

E. L. James ist nicht ganz unschuldig daran, dass ich dieses Buch geschrieben habe. Ich werde mir nicht anmaßen, ihr Werk literarisch zu bewerten, das haben die Verkaufszahlen getan.

Auch muss man ihr zugutehalten und dankbar sein, dass sie das Thema BDSM salonfähig gemacht und die literarischen pornografischen Grenzen so weit verschoben hat. 20 Jahre früher wäre ihr Buch wohl alleine wegen der Entjungferungsszene auf allen existieren Indexen gelandet. Doch wenn man damit wirbt, dass eine Geschichte einen Hintergrund zu einem bestimmten Thema hat, muss man auch damit rechnen, dass Leute sich äußern, die von diesem Thema Ahnung haben, weil sie es leben und nicht nur darüber recherchiert haben. Kurz gesagt, in der BDSM-Szene wurde es inhaltlich zerrissen. Warum?
Ich beschränke mich dabei auf eine Szene.
Als Christian Grey Anastasia zum ersten Mal sein Spielzimmer zeigt, fragt sie ihn, ob er Sadist sei.
Darauf antwortet er „Nein ich bin dominant“.
Sadismus ist ganz klar seine primäre Neigung, was E. L. James auch in den Fortsetzungen selber eingesteht. Auch gibt es in der ganzen Geschichte keinen Hinweis darauf, dass er wirklich dominant im Sinne des BDSM ist. In den Fortsetzungen beweist er hingegen sogar, wie wenig dominant er ist. Jede erfahrene Sub würde ihn ohne seinen Reichtum auslachen, wenn er ihr wie ein verliebter Schuljunge hinterherrennen würde. Man könnte 50 Shades of Grey wegen der sadistischen Neigung von Christian, als S/M Geschichte bezeichnen, doch BDSM ist mehr als in dieser Geschichte beschrieben wird.
Ich habe das Buch nicht geschrieben, um Vanillas zum BDSM zu bekehren. Wer mit seinem Blümchensex glücklich ist, soll auch ruhig dabei bleiben.
Vielmehr möchte ich Interessierten diese Welt mit einer spannenden, unterhaltsamen und mitunter witzigen Geschichte aus der Sicht eines Insiders näherbringen. Alle dort beschriebenen Handlungen sind keine Erfindungen – ich habe sie selbst erlebt. Nur
bei der Gestaltung der Umgebung, habe ich mir die künstlerische Freiheit genommen, diese zu optimieren. Außerdem habe ich die Verwendung von Kondomen unterschlagen, um die erotische Stimmung einzelner Szenen nicht zu stören. Selbstverständlich würde in der Realität jeglicher vaginale und anale Geschlechtsverkehr nur safe ausgeführt werden. Allenfalls zwischen René und Jennifer wäre es eine gemeinschaftliche Entscheidung und beim Oralverkehr eine Entscheidung des passiven Parts – wenn der Fetisch Sperma ist, macht es die Verwendung eines Kondoms sehr kompliziert.
Ein klein wenig aufwendiger, wenn auch nicht minder notwendig, ist vor jeder Session eine Analdusche, um Verunreinigungen des weiblichen Genitalbereiches auszuschließen.
Der zweite Grund dieses Buch zu schreiben ist:                                                           Nach Fifty Shades of Grey kamen viele Männer auf die Idee, das finde ich geil, möchte ich auch mal mit einer Frau machen. Es gehört mehr dazu, Dom zu sein, als eine Frau auszupeitschen. Zuallererst muss man sich bewusst sein, dass man für zwei Personen die Verantwortung trägt. Denn der submissive Part gibt jemandem nur Macht über sich in dem Vertrauen, dass dieser sich seiner Verantwortung bewusst ist, ihr gerecht wird und dieses Vertrauen nicht über vorher verabredete Grenzen hinaus missbraucht. Dann muss ein Dom eine Art Magier sein, der seiner/m Sub die Illusion der vollkommenen Kontrolle geben muss. Das benötigt eine gute Planung, viel Arbeit und ist anstrengend, aber auch lohnend. Dom sein kann man nicht lernen, man ist es oder ist es nicht. Ausnahme bildet da höchstens eine nur beim Sex gespielte Dominanz.
In der Geschichte habe ich versucht, alle schon erlebten Praktiken zu erwähnen.             Ich erwarte nicht, dass sie anschließend das Buch beiseite legen und alles Gelesene ausprobieren. Wahrscheinlich würden sie bei einem Psychiater enden. Vielmehr geht es darum, egal welche Neigung oder Fetisch jemand hat, diese zu tolerieren, damit die betroffenen Personen ihre Neigungen nicht mehr aus Angst vor Ablehnung vor der Gesellschaft verstecken müssen. Im Gender-Bereich ist man da schon auf dem Weg hin. Noch vor wenigen Jahren ein Verbrechen, können heute gleichgeschlechtliche Paare heiraten und erleben in der Öffentlichkeit immer weniger Anfeindungen. Ignoranten ausgenommen. Diese Paare können inzwischen ganz offen zeigen, dass sie homosexuell sind. Sie haben es geschafft, ihre Neigung nicht mehr im Schlafzimmer verstecken zu müssen. Ich würde mich freuen, wenn ich noch erlebte, das BDSMler dies auch erreichten. Gerade devote Menschen leiden unter den Vorgaben des Mainstreams. Eine Frau soll gleichberechtigt sein und ein Mann, der sich einer Frau unterwirft, wird immer noch als Weichei verspottet. Dabei wird vollkommen ignoriert, dass es Menschen gibt, die keine Beziehung auf Augenhöhe führen wollen. Schon der Kommunismus ist daran gescheitert, dass eben nicht alle Menschen gleich sind, schon gar nicht im Bett.



Die Geschichte wird aus 2 Perspektiven erzählt. Um es dem Leser zu vereinfachen, befindet sich über jedem Absatz das Zeichen für Mann ♂ (René) oder Frau ♀ (Jennifer).


Jeder Mann weiß, dass eine Frau alleine die Tür öffnen, sich alleine den Mantel anziehen 

und sogar alleine das Glas auffüllen kann, aber dass es wertschätzender ist,

wenn Mann es tut.

Leider lehnen viele Frauen genau diese Höflichkeiten aus emanzipatorischen Gründen ab.


Kapitel 1

Der Fremde

  Jennifer sitzt in dem neuen Einkaufszentrum der Nachbarstadt gemütlich bei einem Latte Macchiato, ihre Einkaufstüten stehen neben ihr. Sie hat in fast jeder Boutique des Zentrums Beute gemacht…………….




Ja, finanziell geht es ihr wirklich gut. Aber ihr Leben ist eintönig und sexuell muss sie selber Hand anlegen, um befriedigt zu werden. Es gibt Gerüchte, dass ihr Mann sich lieber mit den jungen Dingern in seiner Firma vergnügt! Junge Dinger? Bin ich mit dreiunddreißig etwa alt und unattraktiv? Als 18-jährige Jungfrau wurde sie von ihren religiösen Eltern in die Ehe gedrängt. Daher fehlt ihr jeder Vergleich, um beurteilen zu können, ob es normal ist, dass eine Ehe sich so entwickelt. Andere Frauen, die sie auf Empfängen ihres Mannes trifft, sprechen nie über dieses Thema. Dort sind die Gesprächsthemen ihre neusten Reisen, Anschaffungen, Wellnesshotels oder gar Schönheitsoperationen. Manchmal auch der neuste knackige Angestellte ihrer Männer.    Ihr Blick schweift zu einem Dessous-Laden und lässt umgehend ihren Atem stocken. Ihr Mann verlässt das Geschäft gerade mit einer vielleicht 18-jährigen Blondine, die stolz ein Tütchen des Geschäftes in der Hand baumeln lässt und sich an ihn kuschelt. Dieser Hurenbock, und was erlaubt sich diese Schlampe. Beide sind so mit sich beschäftigt, dass sie Jennifer nicht bemerken.

  Frisch geduscht verlässt René nach 90 Minuten Training das Fitnessstudio. Es liegt direkt neben dem neuen Einkaufszentrum. Die vielen Cafés dort bieten sich geradezu an, nach dem Training zu chillen und nach Beute Ausschau zu halten. René ist ein Dom und seinem Beuteschema entsprechen devote Frauen. Eine Erbschaft und etwas Glück an der Börse ermöglichen ihm ein sorgenfreies Leben und viel Zeit zur »Jagd«. Er wirft die Sporttasche in den Kofferraum seines Autos und geht hinüber zum Einkaufszentrum. Nachdem er es durch die Drehtür betreten hat, geht er direkt zu den Rolltreppen, um in die erste Etage zu kommen, wo sich die Cafés befinden. Kaum hat er das Ende der Rolltreppe erreicht, fällt ihm eine Frau sofort ins Auge. Umgeben von einer Unzahl an Einkaufstaschen sitzt sie alleine an einem Caféhaustisch. Die Label fast jeder hier ansässigen Boutiquen prangen auf den Tüten. Ein fast sicheres Zeichen für das Frauchen eines Besserverdieners, der ihr nicht viel Zeit widmet und das sie mit seiner Kreditkarte kompensiert. Auf den ersten ungeübten Blick eher ein unscheinbares Äußeres. Doch wenn man genauer hinschaut, ein hübsches Gesicht und eine sehr ansprechende Figur. Mit einer anderen Frisur, einem leichten Make-up und mutigerem Outfit würde sich dieses Mauerblümchen in eine sehr attraktive Frau verwandeln. Gedankenverloren nippt sie an ihrem Latte Macchiato. Doch plötzlich spannt sich jeder Muskel ihres Körpers an, als wollte sie aufspringen. Ihre Teintfarbe wandelt sich in hochrot. René schaut in die gleiche Richtung wie die Frau und sieht einen Mann in seinem Alter mit einem sehr jungen und hübschen Blondchen einen Dessous-Laden verlassen. Als René wieder zu der Frau schaut, sieht er, wie ihr Teint verblasst und sie jede Körperspannung verliert. Jede Wette, dass er ihr Ehemann ist. 

 Nachdem die beiden außer Sicht sind, kommt nach der Wut die Enttäuschung in ihr auf. Selbstzweifel nagen an ihr. Bin ich schon ein Ladenhüter, den keiner mehr will? Mit so perfekt aussehenden jungen Frauen kann ich doch nicht konkurrieren. Habe ich nichts mehr von meinem Leben zu erwarten? Ob die Männer der anderen Frauen auf diesen Empfängen auch so schamlos ihre Frauen betrügen? Sie schließt die Augen.    „Guten Tag schöne Frau. Wie heißen Sie?“, hört sie eine feste und autoritäre Stimme sagen. Vor ihr steht ein Mann etwa Mitte vierzig, und seine durchtrainierten 190 cm stecken in legerer Kleidung. Der Stoff sieht zu teuer aus und sitzt zu gut, um von der Stange zu sein. Sie versinkt in seinen braunen Augen, die sie offen anlächeln. Nichts an ihm sieht gekünstelt aus. Sie fühlt sich auf einmal wie ein kleines Mädchen, das von einem Erwachsenen angesprochen wird und antwortet ohne nachzudenken.    „Jennifer.“    Ist das ein Traum? Ihr Körper wird wechselseitig durchströmt von warmen und kalten Gefühlswellen, die die zarten Härchen auf ihrer Haut mit einem Kribbeln aufrichten. Was für ein schöner Traum oder ist das etwa real?    Mit einem „Ich darf doch …?“ setzt er sich ihr gegenüber an den Tisch. Ist es plötzlich wärmer geworden? Er winkt den Kellner herbei und bestellt.    Mit jeder seiner Handlungen fühlt sich Jennifer jünger werden und hört schon die Stimme ihrer Mutter sagen: „Lauf weg Kind, wenn ein fremder Mann dich anspricht“.    Aber sie will nicht weglaufen. Sie spürt das Verlangen, dass er sie mit Bonbons in sein Auto lockt.    „Wenn das gerade ihr Mann war, mit dem Kind am Arm, ist er ein Idiot. Wo er doch eine so attraktive Frau zu Hause hat.“    Ich attraktiv? Meint er das ernst oder hat er seine Brille vergessen? Mein Mann hat ja gerade bewiesen, wie attraktiv er mich findet. Aber können diese Augen lügen?


 René muss schmunzeln, als er sieht, wie sich ihr blasser Teint in ein Verlegenheitsrot verwandelt. Ist wohl lange her, dass ihr jemand Komplimente gemacht hat. Wie dumm ihr Mann sein muss. Er weiß anscheinend gar nicht, was er da hat. René kennt solche Männer zur Genüge. Sie sind aufmerksam und charmant, bis sie das Objekt der Begierde erobert haben und dann verlieren sie das Interesse und suchen sich ein neues Ziel. Diese Männer jagen um der Jagd willen und haben eigentlich kein tieferes Interesse an der Frau. Sie wollen nur ihre eigenen Bedürfnisse befriedigen und nehmen nicht einmal die der anderen wahr. René ist da ganz anders; er jagt, um dann mit der Beute spielen zu können. Doch nur wenn seine Eroberung Spaß an dem Spiel hat, befriedigt es auch seine Bedürfnisse. Das erst macht wirklich den Reiz des Spiels aus. Es erfordert aber sehr viel Empathie, dass man die Wünsche der Frau lesen kann.    Seine neuste Beute braucht das Gefühl, begehrenswert zu sein. Ein Bedürfnis, das einfach zu erfüllen sein wird, denn er hat hier einen Rohdiamanten vor sich, der nur von einem Fachmann richtig geschliffen werden muss; und René ist so ein Fachmann.    Der Kellner kommt mit den Getränken an den Tisch und stellt auf ein Zeichen Renés den Prosecco zu Jennifer, ein Bitterlemon vor René und entfernt sich wieder.

 Als der Kellner das Glas Prosecco vor Jennifer auf den Tisch stellt, überlegt sie kurz zu protestieren, aber René strahlt eine Souveränität aus, als würde er die ganze Welt kontrollieren. Wie ein kleines Mädchen einen Zauberer, schaut sie ihn aus verträumten Augen an und jeder Gedanke an Protest löst sich in Luft auf. Nach einem Schluck des prickelnden Getränks fragt sie ihn, was er beruflich macht. Er erzählt etwas von einer Erbschaft und Aktien.    O. K. Schon mal kein Krimineller. Seine warme, tiefe Stimme versetzt sie in eine Art Trance und so folgt sie weniger dem Inhalt seiner weiteren Worte als dem Klang. Träumend nippt sie an ihrem Prosecco und die Zeit verfliegt, ohne dass sie merkt, wie er sein Glas leert. Er zahlt die Getränke und steht auf.    Sie wird aus ihren Träumen gerissen, als er mit den Worten „Nehmen Sie sich, was er Ihnen nicht gibt.“ eine Karte auf den Tisch legt. Er verabschiedet sich, was sie in die Gegenwart zurückkehren lässt.    Schon fragt sie sich, ob sie einen Tagtraum hatte, da fällt ihr Blick auf die leere Karte. Sie wendet sie und liest:    „Betreten Sie das Abenteuerland.“ Darunter eine Handynummer.    Während sie die Karte in der Innentasche ihrer Handtasche versteckt, wird sie rot, so als würde sie etwas Verbotenes tun.    Warum stecke ich die Karte eigentlich ein, habe ich etwa wirklich vor, dort anzurufen?    Schließlich bricht sie auf, um nach Hause zu fahren. Gerade hat sie die Einkaufstüten in ihrem roten Z4 untergebracht und selber darin Platz genommen, ruft ihr Mann an. Er würde später kommen – wegen Überstunden! Ha. Ha. HaSo nennt man(n) das also. Wut steigt in ihr auf, denn sie weiß, wie diese Überstunden aussehen werden. Blond!!!

 René verlässt das Einkaufszentrum und steigt in sein Auto. Eine dunkelblaue Lotus-Elise die er, wann immer das Wetter es erlaubt, offen fährt. Eine halbe Stunde später fährt er bei einem edlen Restaurant am Stadtrand vor. Er ist dort Stammgast, weshalb er entsprechend empfangen und zu seinem Tisch geführt wird. Nachdem er bestellt hat, lehnt er sich zurück und schließt die Augen. Seine Gedanken kreisen um seine neue Bekanntschaft. Er ist sicher, dass sie anrufen wird. Doch es würde ihn überraschen, wenn es heute noch passierte. Diese Frau handelt nicht so impulsiv. Sie wird eine solche Entscheidung ein oder zwei Tage überschlafen. Doch René weiß, der Samen der Neugierde ist gesät und gedeiht nun in ihr.



 Zu Hause angekommen packt Jennifer die Einkaufstüten aus. Jedes Teil probiert sie vor dem Spiegel noch einmal an und fragt sich, warum ihr Mann es nötig hat, sich mit dieser Art Kindern zu vergnügen. Habe ich so wenig zu bieten? Sie blickt im Spiegel ihre Brüste an. 75-C und immer noch fest wie am Tag der Hochzeit. Ist ihm das nicht genug?    Nachdem sie alles in ihren Schränken verstaut hat, schaut sie sich lustlos einen Film an. Aber ihre Gedanken wandern zwischen diesem Fremden und dem Blondchen am Arm ihres Mannes hin und her.    Der Film ist schon weit fortgeschritten, doch sie hat nichts davon wahrgenommen. Deshalb schaltet sie den Fernseher aus und geht ins Bett. Immer noch jagen ihre Gedanken dem Fremden hinterher. So abgelenkt, bemerkt sie erst, als sie schwerer atmet, dass sich ihre Hand zwischen ihren Beinen befindet. Sekunden nachdem sie ihre Lust hinausgestöhnt hat, hört sie, wie die Tür aufgeschlossen wird. Die Röte der Verlegenheit steigt sofort in ihren Kopf. So darf er mich nicht sehen. Schnell dreht sie sich auf die Seite und stellt sich schlafend. Ihr Mann fällt wie erhofft auf das Schauspiel herein und mit ihren Gedanken bei dem Fremden schläft Jennifer lächelnd ein.

Früher als gewohnt, noch vor ihrem Mann, wacht sie am Morgen auf. Leise schleicht sie aus dem Schlafzimmer und setzt sich mit einer Tasse Kaffee auf die Terrasse. Kaum hat sie die Augen geschlossen, um die Stille zu genießen, erobert der Fremde wieder ihre Gedanken und ein Kribbeln bemächtigt sich ihres Unterleibes. Was hat dieser Fremde nur mit mir angestellt? Da hört sie die Stimme ihres Mannes fragen, warum sie schon auf sei. Zitternd setzt sie die Tasse ab. Erschrocken, als hätte man sie beim Klauen erwischt, will sie sich eine Ausrede einfallen lassen. Aber er ist schon wieder im Haus und kommt kurz darauf mit einem eigenen Kaffee zurück. Seine Frage war wohl nur rhetorisch, denn er scheint keine Antwort zu erwarten. Sie atmet leise gleichwohl erleichtert auf, als sie es merkt. Beiläufig erwähnt er, dass er über das Wochenende für die Firma wegmuss und wahrscheinlich erst Sonntagabend zurück sein wird. Erst liegt ihr eine bissige Antwort auf den Lippen. – Jetzt versteht sie diese vielen Geschäftsreisen an den Wochenenden, dann erinnert sie sich an die Karte in ihrer Handtasche. Ja. Ich muss am Wochenende auch weg. Ein delikates Lächeln, das ihrem Mann entgeht, legt sich auf ihre Züge.


 Zur gleichen Zeit verlässt René die Dusche, die er sich nach einer Stunde Jogging verdient hatte. Vor einem großen Spiegel trocknet er sich ab und betrachtet dabei stolz seinen durchtrainierten Körper. Er rasiert sich, zieht sich einen Bademantel über und verlässt das Bad in Richtung Küche, um sich ein Frühstück zuzubereiten. Die Kanne mit dem mittlerweile aufgebrühten Kaffee stellt er auf das Tablett, wo Brot, Butter, Wurst und Käse schon warten und trägt alles auf die Terrasse. Während er sich das Frühstück schmecken lässt, geniest er von seinem Sitzplatz auf der Terrasse seines Penthouse den Blick über die Stadt. Es vermittelt ihm ein Gefühl der Kontrolle. Zum Abschluss des Frühstücks füllt er seine Kaffeetasse nach und vertieft sich in die Wirtschaftsnachrichten einer Tageszeitung. So sehr ist er darauf konzentriert, dass er aufschreckt, als sein Handy klingelt. Er legt die Zeitung beiseite und sieht, wie sein Handy über den Tisch tanzt, als es zum zweiten Mal klingelt. Er langt über den Tisch und ergreift das Gerät. Der Blick auf das Display verrät ihm lediglich, dass es sich um eine unbekannte Nummer handelt. Doch es gibt nur eine Person, deren Telefonnummer er nicht gespeichert hat und die gleichzeitig seine Nummer kennt. Er lächelt und legt seinen Finger auf die Taste mit dem grünen Telefonhörer. Da klingelt es zum dritten Mal.


 Nachdem Jennifers Mann an diesem Freitagmorgen das Haus verlassen hat, bereitet sie sich ein gemütiches Wannenbad mit  ihrem Lieblingsschaum vor. Mit einer gekühlten Flasche Sekt und Kerzen, sowie ihrem Handy und der Visitenkarte begibt sie sich ins Bad. Der Schaum löst sich schon langsam auf, als sie sich genug Mut angetrunken hat. Sie greift nach dem Handy und der Karte. Langsam und nach jeder Ziffer eine Atempause einlegend, tippt Jennifer die Nummer ein. Nun nur noch auf den Verbindungsknopf drücken.Was sage ich bloß? Vielleicht gibt es die Nummer ja gar nicht.Das erste Freizeichen ertönt. Die Nummer ist also kein Fake! Ihre Nervosität steigt weiter an. Das zweite Freizeichen ertönt. Er hat mich bestimmt schon wieder vergessen und ist gerade mit einer anderen Frau zusammen.Beim dritten Freizeichen will sie schon auflegen, da meldet sich die Stimme des Fremden mit den Worten „Freut mich, Jennifer, dass Sie den Mut gefunden haben.“ Wieso weiß er, dass ich es binAber wer die Welt kontrolliert, wie er, weiß natürlich auch, wer ihn anruft. Ohne es selber zu merken, verwandelt sie sich wieder in das kleine Mädchen, das staunend dem Zauberer zuschaut. Unsicher fragt sie, was mit Abenteuerland gemeint sei. Sie kann sein Lächeln spüren, als er antwortet: „Zu einem Abenteuer gehört doch auch eine Überraschung. Aber ich verspreche Ihnen, es wird ein ganz neues Erlebnis für Sie! Nichts wird geschehen, was Sie nicht wollen.“ Woher will er wissen, was ich will oder nicht? Aber inzwischen glaubt Jennifer fest daran, dass er es weiß. Also antwortet sie, was sie denn machen müsste. „Erst einmal sollten wir uns besser kennenlernen. Haben sie heute Abend schon etwas vor? Ich kenne da ein sehr gutes Restaurant, das Bergblick, in das ich Sie einladen möchte.“ Jennifer fühlt sich zwar etwas überrumpelt, aber nach kurzem Überlegen sagt sie schließlich: „Ja, gerne.“ Oh mein Gott, was tue ich da. Muss erst ein Fremder kommen, damit ich in diesen kulinarischen Tempel ausgeführt werde? In Gedanken sieht sie ihre Eltern, die sie mit den Worten „Du untreue Nutte“ in den Beichtstuhl schleifen.„Dann bis heute Abend um 20 Uhr. Ich freue mich schon auf Sie.“
Sie friert. Erst denkt sie, die Gedanken an ihre Eltern sind der Grund. Dann fällt ihr erleichtert auf, dass das Wasser inzwischen kalt geworden ist. Schnell steigt sie aus der Wanne, trocknet sich ab und zieht einen Bademantel über.  Anschließend setzt sie sich auf die Terrasse, schließt die Augen und ihre Gedanken lassen sie einen Film sehen, dessen Handlung, wie sie hofft, in ein paar Stunden Wirklichkeit werden wird.



 Nachdem René das Telefon aus der Hand gelegt hat, lächelt er zufrieden. Habe ich sie doch richtig eingeschätzt. Jetzt wo sie weiß, dass ihr Mann sie betrügt, kann sie es gar nicht mehr erwarten, aus ihrem goldenen Käfig auszubrechen. Ich muss nur die Spannung aufrechterhalten, dann wird sie mir folgen, wie eine Verdurstende einem Glas Wasser. Er ruft in seinem Stammrestaurant an und reserviert für den Abend seinen Tisch für zwei Personen. Danach liest er die Zeitung zu Ende und legt sie beiseite. Er räumt alles auf das Tablett, bringt es in die Küche und stellt das Geschirr in den Geschirrspüler. Anschließend geht er ins Wohnzimmer, startet den CD-Player und nimmt in einem Sessel Platz. Diese Wohnung ist sein Rückzugsort. Nur seine engsten Freunde wissen davon und waren hier schon zu Besuch. Doch noch nie hat er eine seiner Frauen hierhergebracht, und das soll auch so bleiben. Am frühen Nachmittag begibt er sich in das Ankleidezimmer, wählt seine Kleidung mit Bedacht und zieht sich an. Zufrieden mit seiner Auswahl, holt er eine Tasche aus einem Schrank und legt dort Kleidung zum Wechseln hinein. Mit der Tasche in der Hand betritt er den Fahrstuhl und fährt in die Tiefgarage. Noch fünf Stunden, bis er Jennifer treffen wird. Doch sein Magen meldet sich und so fährt er zu einer Salatbar, um den schlimmsten Hunger zu stillen. Während er seinen Salat verzehrt, schmiedet er einen Schlachtplan für den Abend. Alles hängt von der richtigen Balance zwischen führen und verführen ab. Er kennt Männer wie ihren Ehemann genau, vor allem was sie im Umgang mit ihren Frauen falsch machen. Jennifer muss nach Aufmerksamkeit und Komplimenten hungern, wie nach einer langen Fastenzeit. Er muss sie heute Abend nicht nur in den Mittelpunkt stellen, sondern ihr überhaupt das Gefühl geben, sie wäre für ihn die einzige Frau im Universum.


 Am Nachmittag steht Jennifer vor ihren Kleiderschränken. Sie fühlt sich wieder wie ein Teenager. Schließlich hatte sie seit damals keine Dates mehr und auch seinerzeit waren diese wegen ihrer Eltern sehr selten. Mehrmals legt sie Kleidung, für die sie sich entschieden hat, auf das Bett, um sie dann mit dem Gedanken: „..., zu gewagt, zu spröde, zu leger, zu …“ wieder zurück in den Schrank zu hängen. Schließlich findet sie doch noch das Richtige. Ein ärmelloses cyanblaues Abendkleid, das zwar ihre Figur betont, aber Brüste und Knie bedecken. Dazu einen bordeauxfarbenen Schal und dunkelblaue Stiefeletten. Nun steht sie vor dem Spiegel und hat beim Schminken das gleiche Problem, wie bei der Auswahl der Kleidung: „..., zu grell, zu bunt, zu wenig, zu viel, …“. Doch gefühlt Tage später steigt sie dezent geschminkt und schick gekleidet in ihr Auto.


 Um 19:15 Uhr fährt René am dem Restaurant vor. Er überlässt sein Auto dem Parkservice und begibt sich am Empfang vorbei in die Lounge. In bequemen Sesseln sitzen mehrere Männer, die Zigarren rauchen, Hochprozentiges trinken oder beidem frönen. René bestellt sich einen Cognac und setzt sich in einen der Sessel, der ihm den Blick auf den Eingang und den Empfang gewährt. Er wirft einen Blick auf die ausliegenden Speisekarten. Sein Hauptaugenmerk gilt den drei täglich wechselnden mehrgängigen Menüs, denn den Rest der Karte kennt er auswendig. Schließlich ist er sich sicher, das Menü gefunden zu haben, das Jennifers Geschmack treffen wird. Als sie den Empfang betritt, hätte er sie fast nicht wiedererkannt. Nur die biedere Frisur hebt sie von den anderen Frauen ab, wie ein Rabe unter Pfauen. Das werden wir schon noch ändern, aber eines nach dem anderen. René erhebt sich und geht zum Empfang.


 Jennifer hatte von dem Restaurant zwar schon gehört, doch noch nie hatte ihr Mann sie dorthin ausgeführt. Dabei könnten sie es sich leisten. Bestimmt hat er Angst, erkannt zu werden, weil er ständig seine Häschen dorthin ausführt, um sie zu beeindrucken. Sie fährt vor dem Restaurant vor und erlebt die erste Überraschung. Ein Mann in einer scharlachroten Livree empfängt sie mit den Worten: „Darf ich Ihr Auto parken?“ Verlegen antwortet sie: „Das wäre nett.“ Fragt er jeden oder nur Frauen, weil er glaubt, wir könnten nicht einparken? Er öffnet die Tür und reicht ihr die Hand, um ihr aus dem Fahrzeug zu helfen. Ein zweiter Livrierter erscheint und begleitet sie zum Empfang des Restaurants.Als sie diesen betritt, bekommt sie noch größere Augen. War sie erst nur nervös wegen des Dates, so ist sie jetzt auch noch eingeschüchtert und überwältigt! Alles sieht so prunkvoll aus, dass es ihr vorkommt, wie beim Empfang am Königshof. Teure Teppiche, Gemälde und Skulpturen vermitteln sofort ein Gefühl von Prunk und Reichtum. In der Lounge neben dem Empfang erkennt sie, wie ihr geheimnisvoller Fremder auf sie zukommt. Er begrüßt sie, als würden sie sich seit Jahren gut kennen. Ein weitere livrierter Mitarbeiter tritt heran und fragt: „Darf ich Sie zu ihrem Tisch führen?“ Jennifer kommt sich vor wie in einem Märchen, während sie an einem geschmackvoll dekorierten Tisch ihrem geheimnisvollen Prinzen gegenüber Platz nimmt. Sie liest einige Zeit in der Karte, doch sie kann sich nicht entscheiden. Da stehen ja keine Preise neben den Gerichten. Sollen einem wohl nicht den Appetit verderben? Als der Ober kommt, bestellt René für sie mit. Was fällt ihm ein, für mich zu bestellen? Aber wenn ich jetzt was sage, muss ich mich entscheiden und irgendwie finde ich es befreiend, wenn ein anderer mir solche Entscheidungen abnimmt.


 René muss sich die Hand vor den Mund halten, damit Jennifer sein Schmunzeln nicht sieht, als er sie plan- und ziellos durch die Speisekarte blättern sieht. Aus dem Augenwinkel sieht er den Ober, wie der sich ihrem Tisch nähert. Nun werden wir sehen, ob sie bereit ist, sich führen zu lassen! Im Café war sie kurz davor zu protestieren. Entweder gibt sie jetzt Kontra oder ich habe sie so weit, dass sie sich von mir führen lässt. Der Ober tritt an den Tisch, stellt eine Schale mit französischem Brot und drei kleine Schälchen mit verschiedenen Crèmes auf den Tisch. Er füllt zwei der Gläser auf dem Tisch mit Wasser und fragt: „Haben sich die Herrschaften schon entschieden?“ René antwortet: „Zweimal das dritte Tagesmenü, bitte.“ „Sehr gerne. Eine gute Wahl.“ erwidert der Ober und entfernt sich wieder. Aus den Augenwinkeln hat René auf Jennifers Reaktion geachtet. Zuerst erkennt er wieder die Erwägung eines Protestes, doch sofort schlägt es um, zu einem „Wie angenehm, dass er mir diese Entscheidung abnimmt.“ Der Fisch ist am Haken. Jetzt nur noch vorsichtig die Leine einholen.


 Mit jedem Gang  hat sie das Gefühl, eine Königin zu sein, so vornehm benehmen sich die Ober in ihren schmucken Livrees, und das Essen ist wohl das beste, was sie je genießen durfte. Ihr Fremder ist charmant wie erwartet. Zwischen den Gängen dieses exquisiten Menüs unterhalten sie sich über Gott und die Welt. Immer mehr kommt es ihr vor, ihn schon ewig zu kennen. Sind doch nicht alle Männer so oberflächlich wie mein Mann? Zu jedem von ihr angeschnitten Thema, kann er sich sehr niveauvoll unterhalten, was sie ungemein beeindruckt.


 René ist froh über seine gute Allgemeinbildung. Vor allem bei Themen wie Kunst und Prominenz hält er sich ständig auf dem Laufenden, weil viele Frauen mindestens für eines dieser beiden Gebiete großes Interesse haben. Bei Kunst fällt es ihm leicht, denn auch René besucht gerne Museen und die Oper. Doch welcher König gerade seine Frau geschwängert oder welcher Promi mit wem eine Affäre hat, ist ihm eigentlich egal. Trotzdem hält er seinen Wissensstand immer aktuell und auch heute zahlt es sich aus. Die Breite der Spektren, die Jennifer anschneidet, überrascht ihn. Sie mag zwar in vielen Dingen naiv sein, dumm ist sie aber auf keinen Fall. Dass Jennifer die Gesprächsakzente setzt, macht es ihm leicht, ihre Interessen herauszufinden. Es erweckt den Eindruck, sie ist froh, mal mit jemandem über alles, was sie interessiert zu reden.    Hat sie denn keine beste Freundin?    Jede Information speichert er in seinem Gedächtnis ab, denn sie könnte später mal wichtig sein. Inzwischen serviert der Ober zum Ende des Menüs eine Käseplatte. Ein runder Abschluss nach dem Sorbet als Dessert. Der dazu servierte Champagner bringt Jennifer genau in die richtige Stimmung. René spürt, dass Jennifer fast bereit ist, sich auf ein Abenteuer einzulassen. Er signalisiert dem Ober, dass er zahlen möchte, worauf dieser wenig später an den Tisch tritt. Als Stammgast unterschreibt er nur die Rechnung und fügt ein Trinkgeld hinzu. Das Geld wird ihm das Restaurant später vom Konto abbuchen.    „Möchten sie noch etwas spazieren gehen?“, fragt er Jennifer, die antwortet: „Sehr gerne.“ Sie erheben sich vom Tisch und verlassen das Restaurant.  


 Wer ist dieser Mann, dass er nur mit seiner Unterschrift auf der Rechnung bezahlen kann? Nachdem sie gemeinsam das Restaurant verlassen haben, wird Jennifer von René in Richtung des angrenzenden Parks geführt, weg von den Parkplätzen. Trotz der späten Stunde ist es angenehm warm. Während beide im Mondschein durch den Park spazieren, fängt sie an, von ihrem Mann zu erzählen und wie unzufrieden sie mit ihrem Leben ist. War er im Restaurant noch ein guter Gesprächspartner, ist er jetzt ein noch besserer Zuhörer. Immer wieder legt sie ihren Kopf an seinem Arm an, um ihn jedes Mal, wenn es ihr auffällt, wieder zurückzuziehen. Nachdem sie sich alles von der Seele geredet hat, nimmt er sie fest in die Arme. Noch nie in ihrem Leben hat sie sich so geborgen gefühlt. Wo war er nur vor fünfzehn Jahren? Sie blickt auf und schaut direkt in seine Augen. Dann schließt sie ihre und öffnet leicht ihren Mund. Während seine Zunge ihre Lippen streichelt, legt sie ihre Hände in seinen Nacken. Als er in ihren Mund eindringt, ist sie einer Ohnmacht nahe. So hat sie noch nie jemand geküsst. Jennifer ist sich nicht sicher, ob es jetzt der Kuss oder das Verhalten ihres untreuen Mannes ist, aber sie hat den Punkt erreicht, wo sie bereit ist, auch den letzten Schritt zu machen. In Jennifers Gedanken erscheinen ihre Eltern „Hure, Hure!“ schreiend. Doch sie antwortet ihnen: „Und was ist mein Mann?“


 Jennifers Hand in der seinen fühlt sich weich und warm an. René hat das Gefühl, sie sucht Halt, um den Mut zu behalten, ihre Seele auszuschütten. Alles, was er schon über ihre Ehe vermutet hatte, bestätigt sie beim Spaziergang durch den Park. Eigentlich ist es sogar noch schlimmer als er glaubte. Ihr Leben ist etwa so aufregend, wie ein Film über das Paarungsverhalten von Nacktschnecken, den man sich zu hundertsten Mal anschaut. Ihre sexuelle Erfahrung beschränkt sich darauf, dass ihr Mann sich in Missionarsstellung an ihr befriedigt und Selbstbefriedigung. Die materielle Sicherheit ist der Käfig, der sie gefangen hält. Doch jetzt rüttelt sie an diesem Käfig, um den Film nicht weiter anschauen zu müssen. Sie will wissen, ob es auch noch andere, bessere Filme gibt. Jedes Mal, wenn sie ihn zu Wort kommen lässt, legt sie ihren Kopf an seinen Arm, zieht ihn aber wieder zurück, wenn sie weiterspricht. Dann spürt René, dass Jennifer kurz davor steht zu weinen. Er bleibt stehen und zieht sie in seine Arme. Seine Hände drücken Jennifers Kopf fest an seine Brust. In Gedanken zählt er bis zehn; schließlich ist er sich sicher, dass ihre Tränen den Rückzug angetreten haben. Er löst seine Arme so weit, dass Jennifer zu ihm aufsehen kann. Wenige Sekunden schauen sie sich in die Augen, dann schließt sie ihre wieder und öffnet leicht den Mund. Langsam nähert er sich mit seinem Mund ihren Lippen und streichelt mit der Zunge über ihre Lippen. Er knabbert an ihrer Unterlippe, bis ihre Zunge erwartungsvoll seine Lippen berührt. Als er seine Lippen auf ihre legt und mit seiner Zunge in sie eindringt, empfängt ihre Zunge seine erwartungsvoll. Die Tür ihres Käfigs ist geöffnet. Wird sie jetzt auch den Mut haben hinauszufliegen? Eine gefühlte Ewigkeit später trennen sich ihre Lippen und Jennifer öffnet die Augen. Sie lächelt René an und zieht sich an ihm hoch. Als ihr Mund ganz nah an seinem Ohr ist, flüstert sie: „Lass mich heute Nacht nicht alleine.“ Sie blicken sich an und er gibt ihr mit seinem Blick und einem Lächeln die Antwort: „Auf keinem Fall.“


 Glücklich lehnt Jennifer ihren Kopf an René. Er legt seinen Arm um ihre Schulter und sie gehen zusammen zurück zum Restaurant, wo der Parkservice ihnen ihre Autos bringt.    Jennifer haucht ihm zu: „Folge mir“ und steigt in ihr Auto. Den ganzen Weg nach Hause lässt sie den Rückspiegel nicht aus den Augen. Ein flaues Gefühl macht sich in ihr Bauch breit. Es ist Angst.    Wovor habe ich Angst? Dass er mir folgt und was dann passieren wird oder dass er abbiegt und verschwindet?    Dann sieht sie vor ihrem inneren Auge ihren Mann mit dem Blondchen und weiß: Sie hat Angst, dass er abbiegt und verschwindet! Zu Hause angekommen ist sie so nervös, dass sie drei Versuche braucht, die Haustür aufzuschließen. Endlich öffnet sich die Tür doch noch und sie stürmt ins Haus.  


 René folgt ihr langsam, weiß er doch, es gehört zum Spiel, ihre Leine jetzt lang zu lassen. Der Punkt, an dem er die Führung wieder übernimmt, wird schnell genug kommen. Er folgt dem Licht und betritt die Küche. Jennifer schließt gerade den Kühlschrank, eine Flasche Sekt in der Hand. Schmunzelnd geht sie in das nächste Zimmer. René folgt ihr; es scheint das Esszimmer zu sein. Jennifer steht an einem geöffneten Kühlschrank und füllt Eiswürfel in einen Kühler mit der Sektflasche. Sie stellt den Kühler neben zwei Sektgläser auf den Tisch und verschwindet kichernd im dunklen Durchgang zu einem Nachbarzimmer. Ja, so liebt René das Spiel. Er ist der Jäger und die Gejagte kann es gar nicht erwarten, vom Jäger gestellt zu werden. Grinsend ergreift er den Sektkühler und die Gläser und folgt Jennifer ins Dunkel. Als er in das Schlafzimmer am Ende des Gangs kommt, legt Jennifer gerade ihren Schal auf dem Nachttisch ab. René stellt Kühler und Gläser auf eine Kommode.


 Jennifer betritt das Schlafzimmer und schwingt den Schal von ihrem Hals. Als sie ihn auf den Nachttisch legt, hört sie René hinter sich den Raum betreten. Wird er mich jetzt ergreifen und auf das Bett werfen oder weiter mit mir spielen? Als ein paar Sekunden nichts passiert, dreht sie sich langsam um. Genau in diesem Moment ertönt ein Knall.Sie zuckt zusammen. Ich Dummerchen. Das war doch nur der Sektkorken. Sie beobachtet, mit welcher Gelassenheit er ihr, den Rücken zugewandt, die Gläser füllt und öffnet die Verschlüsse ihres Kleides, bis sie nur noch mit zwei Fingern das Kleid an ihrem Körper hält. Mit einem Kribbeln im Unterleib wartet sie darauf, dass er sich umdreht. Er ergreift die Gläser – und dann geschieht es! Er dreht sich zu ihr um! Sie löst die Finger vom Kleid. Seine Augen verfolgen es, wie es zu Boden gleitet. Anschließend wandert sein Blick an ihrem Körper hinauf. Sie ist froh, heute ihre erotischsten Dessous angezogen zu haben. Sie verfehlen ihre Wirkung nicht. Diesen Blick aus Bewunderung, gepaart mit Erregung und Begehren, hat sie schon lange nicht mehr gespürt. Ein warmer Schauer fließt durch ihren Körper.


 René ergreift die Gläser und dreht sich um. Sein Blick fällt sofort auf das Kleid, das gerade verführerisch zu Boden fiel. Anschließend lässt er ihn genüsslich wieder nach oben wandern, um zu begutachten, was das Kleid freigegeben hat. Ihren schlanken Beinen folgt ein rosa Höschen, das so grobmaschig ist, dass man fast hindurchsehen kann. Obwohl ihr Körper schlank ist, wirkt sie nicht mager. Der BH, der ihre Brüste mehr stützt als sie zu verdecken, lässt sie wie zwei pralle Äpfel erscheinen, reif und rund. René muss tief durchatmen, damit seine Erregung, die er auch in der Hose spürt, nicht die Oberhand gewinnt. Schließlich geht er mit den Gläsern auf sie zu und reicht ihr eines. Mit sinnlichen Blicken stoßen sie an und nehmen einen ersten Schluck. René beugt sich zu ihr hinunter und haucht zarte Küsse auf ihren Hals. Er will sie nicht direkt mit zu großer Eindringlichkeit überfallen und damit verunsichern. Daraufhin wandert er mit seinem Mund langsam hinab zu ihren Brüsten.


 Sie ist von der Zartheit seines Handelns beeindruckt, denn sie hatte befürchtet, er würde vielleicht nur so rein und raus wollen wie ihr Mann. Erwartungsfroh stellt sie mit zittriger Hand ihr Glas auf den Nachttisch. Nervös und etwas ungelenk, auch mangels Übung, öffnet Jennifer Knopf für Knopf sein Hemd und streift es ihm vom Oberkörper Seine freie Hand streichelt über ihren Rücken und öffnet den trägerlosen BH, der unbeachtet zu Boden fällt und ihre prallen Brüste freilegt. Vor Erregung von tiefen Atemzügen begleitet, hat ihre Hand zu seinem Hosenbund gefunden und öffnet Gürtel und Hose. Seine Lippen auf ihrer Brustwarze bringen sie dabei immer wieder zum genüsslichen Aufstöhnen. Endlich hat sie es geschafft und seine Hosen gleiten zu Boden. Sie blickt auf die Ausbeulung in den Boxershorts. Seine Erregung zu sehen, lässt ihren Unterleib kribbeln. Bin ich doch noch kein Ladenhüter, den niemand mehr will? Sie nimmt einen Schluck Sekt und stellt das Glas zurück auf den Nachttisch. Danach lockert sie Renés Shorts, sodass auch diese zu Boden gleiten. Sie stellt fest, dass die Größe seiner nun sichtbaren Erregung sich nicht erheblich von der ihres Mannes unterscheidet. Sind die Geschichten von diesen riesigen Schwänzen nur Märchen?


 Mit fließenden Bewegungen befreit sich René von Schuhen, Hosen und Strümpfen. Sie nippt noch einmal am Sekt, stellt das Glas auf den Nachttisch und lockert dann seine Shorts, bis sie hinabgleiten. René befreit seine Füße davon, indem er einen Schritt zurücktritt, danach ebenfalls noch einen Schluck Sekt nimmt und das Glas auf der Kommode abstellt. Er tritt ganz nah an Jennifer heran und schiebt sie sanft zum Bett. Dort ergreift er mit beiden Händen ihre Taille und legt sie darauf ab. Zärtlich befreit er sie von ihren Schuhen. Anschließend betrachtet er seine nur noch mit einem Höschen bekleidete Beute. Auf das Bett steigend beugt er sich über sie. Dann ergreift er ihren Schal vom Nachttisch.


 Er macht einen Schritt zurück und stellt sein Glas auf die Kommode. Anschließend kommt er auf sie zu, woraufhin Jennifer leicht zurückweicht. Seine Hände um ihre Taille, legt er sie sanft auf das Bett. Jennifer bemerkt kaum, wie er ihre Schuhe erst öffnet und sie dann von ihren Füßen streift. Die Matratze senkt sich, als er auf das Bett steigt und sich über sie beugt. Plötzlich sieht sie ihren Schal in seiner Hand über ihrem Kopf und mit sanfter Stimme flüstert er: „Wenn Sie möchten, dass ich aufhöre, sagen Sie ‚Café Latte‘.“ Was hat er vor? Warum rechnet er damit, ich würde wollen, dass er aufhört und … was hat er mit dem Schal vor? Dann legt sich der Schal über ihre Augen und verfinstert ihre Welt. Sie spürt seine Hände an ihrem Hinterkopf und wie sich der Schal fester auf ihre Augen legt. Wieder hört sie ihn flüstern: „Halten Sie sich am Gitter des Kopfteils fest und stellen Sie sich vor, Sie wären daran gefesselt und jetzt wehrlos.“ Ich soll mir vorstellen ich sei wehrlos? Das wird mir nicht schwerfallen. Fest umklammert sie das Gitter und ergibt sich der Situation. Sie zerfließt unter seinen Küssen auf ihrem Körper. Längst ist sie bereit, ihn in sich zu spüren. Als seine Finger unter ihr Höschen greifen, hebt sie leicht ihr Becken, damit er sie davon befreien kann. Seine Finger greifen unter den Stoff und langsam, immer wieder ihren Körper küssend, zieht er das Höschen ihre Beine hinab. Er knabbert an ihrem Zeh und wandert schließlich mit Zähnen und Zunge ihr Bein hinauf. Schon lange muss sie die Wehrlose nicht mehr spielen. Als seine Zunge zwischen ihre Schamlippen eintaucht, stöhnt sie lustvoll auf.Sie ist irritiert, als er plötzlich aufhört und aus dem Bett steigt.


♂ Zufrieden sieht René, wie sich Jennifers Hände um das Gitter krallen und auch dort verbleiben, als er ihr Höschen die Beine hinabstreift. Die dadurch freigelegte feuchte Spalte zwischen ihren Beinen lässt sein Glied pochen. An ihrem Zeh knabbernd fängt er an, sich ihr Bein hinaufzuarbeiten. Bereitwillig spreizt sie immer weiter ihre Beine, je höher er kommt. Ihre Lustlaute werden stetig höher und lauter. Als seine Zunge am Ende ihrer Reise angekommen ist und zwischen ihre Lippen eintaucht, vernimmt er ein „oh ja.“ Ihr Geschmack steigert sein Verlangen nach ihr. Er hebt den Kopf und schaut über ihren Körper. Die Brustwarzen, die vor wenigen Minuten noch feuerrot und saftig waren, sind jetzt nur noch schwach rot und sehen aus wie kleine Pfirsich-Kerne. Sie sind so erregt, dass jede Berührung wie eine Explosion bei ihr einschlagen muss.    Er steigt aus dem Bett, nimmt ihr Glas vom Nachttisch und geht zur Kommode. Er nimmt einen Schluck Sekt, füllt beide Gläser wieder voll, greift nach einem Eiswürfel in dem Kühler und stellt die Gläser auf den Nachttisch. Anschließend reibt er den Eiswürfel an einer ihrer Brustwarzen. Kaum hat der Eiswürfel ihren Nippel berührt, schnellt ihre Hand hervor und will zur Quelle des Schmerzes greifen. René stoppt die Hand, drückt sie zurück zum Gitter und sagt: „Sie sind doch gefesselt und wehrlos. Schon vergessen?“ Der Druck ihrer Hand verebbt, was René als ein Ja interpretiert. Nun berührt er mit dem Eiswürfel auch die andere Brustwarze. Gehorsam umklammern ihre Hände weiter das Gitter. René lächelt und lässt den Würfel über ihren Körper gleiten. Er achtet dabei genau darauf, welche Stellen sie besonders erregen, was an ihrem Aufstöhnen leicht zu erkennen ist. Nachdem der Eiswürfel sich schließlich aufgelöst hat, ergreift er ein Sektglas und lässt den Inhalt langsam auf ihr Dekolleté tropfen. Die Flüssigkeit findet den Weg zwischen ihren Brüsten und sammelt sich in ihrem Bauchnabel. Er stellt das Glas wieder zur Seite. Dann saugt und leckt er dem Sekt hinterher.


 Jennifer hört ein leises Klimpern. Plötzlich trifft sie ein Schmerz an der Brustwarze. Sie will mit einer Hand zur Quelle des Schmerzes, doch die Hand wird ergriffen und zurückgedrückt. „Sie sind doch gefesselt und wehrlos. Schon vergessen?“, hört sie seine Stimme. Was macht er mit mir? Aber brav greift sie wieder an das Gitter und hält sich daran fest. Auch ihre zweite Brustwarze schreit vor Schmerz auf. Um dem Drang entgegenzuwirken wieder loszulassen, verstärkt sie den Griff um das Gitter.Ist das ein Eiswürfel aus dem Kühler? Nun spielt er mit diesem auf ihrem ganzen Körper. Was im ersten Moment Schmerz war, verwandelt sich immer mehr in Erregung, die ihren ganzen Körper durchflutet. Ihr Körper glüht, als hätte sie Fieber. Doch obwohl sie das Gefühl hat, ihr Körper stünde in Flammen, fühlt sie sich herrlich. Eine kühle Flüssigkeit tropft auf ihre Brust. Sie bildet einen Bach, der sich den Weg zwischen ihre Brüste hindurch sucht und in ihrem Bauchnabel sammelt. Überall wo der Bach entlangfließt, kribbelt ihre Haut. Es ist fast so, als wenn jemand sie kitzeln würde. Besonders stark ist dieses Gefühl in ihrem Bauchnabel. Sie spürt seine Lippen auf ihrer Haut, wie sie dem Bach folgen. Je tiefer sie auf ihrem Körper kommen, desto heißer lodert das Feuer zwischen ihren Beinen. Fest legen sich seine Lippen auf ihren Bauchnabel und saugen die Flüssigkeit heraus. Seine Zunge kitzelt in ihrem Nabel, während seine Hand ihren Schenkel hinaufstreichelt.


 René benutzt Jennifers Körper als Touchscreen, um mit ihrer Erregung zu spielen. Immer weiter öffnet sie vor seinen Augen ihre Beine, als er mit zwei Fingern ihren Oberschenkel nach oben streichelt. Ihr ganzer Körper schreit: „Nimm mich endlich.“ Er ist selber so erregt, dass er bei jeder Berührung die Hitze seines Gliedes auf der Haut spürt. Doch heute ist es wichtiger, ihre Erregung zu studieren, um diese in Zukunft kontrollieren und steuern zu können. Außerdem weiß er, ihr Orgasmus wird ihn noch weiter erregen und so seinen eigenen noch schöner machen. Ihre Vulva glänzt von ihrer Nässe. Mit drei Fingern taucht er zwischen ihre Schamlippen ein und spreizt sie auseinander. Sein Daumen findet ihren Kitzler und massiert ihn mit leichtem Druck. Jennifer stöhnt auf. René erhöht den Druck, um dann kurz innezuhalten, bis ihre Erregung etwas abgeklungen ist. Dieses wiederholt er mehrmals, wobei er Jennifer jedes Mal ein kleines Stück näher an den Orgasmus führt. Er geniest dieses Gefühl von Macht.


 Sie spürt seine Finger zwischen ihre Schamlippen eintauchen. Dann hat sie das Gefühl, ihr Kitzler zerspringt, als Druck auf ihn ausgeübt wird. Sie ist einer Ohnmacht nahe. Mehrmals stimuliert René sie in Richtung des Orgasmus, um die Erregung dann wieder leicht zu senken. Längst befinden sich Körper und Geist von Jennifer in verschiedenen Dimensionen. Dann explodiert die Welt vor ihrem inneren Auge.Jennifer hechelt nach Luft, als hätte sie gerade am Ironman teilgenommen. Sie fühlt den Schweiß auf ihrer Haut. Doch das stärkste Gefühl sind die Hitzewellen, die pochend aus ihrem Unterleib kommend durch ihren Körper fließen. Oh Gott. Was macht er mit mir? Plötzlich werden ihre Beine weit gespreizt und angehoben. Im nächsten Moment glaubt Jennifer, dass eine Million Ameisen durch ihre Scham laufen.


 Zufrieden sieht er ihre Hände das Gitter fest umklammern, als sie ihre Lust hinausschreit. Es wird leicht sein, sie zu führen, so bereit, wie sie ist, gehorsam zu sein. Ein paar Sekunden lässt er sie keuchend nach Luft schnappen, dann greift er unter ihre Beine und hebt sie auf seine Schultern. Seine Zunge taucht in ihre Schamlippen ein und leckt über ihren Kitzler. Einen kurzen Moment zappelt sie mit den Beinen, dann hört René ihr Stöhnen und weiß, dass sie erneut auf die Welle der Lust aufgesprungen ist. Das Spiel mit seiner Beute hat ihn so erregt, dass er nun diese Erregung befreien muss. Langsam lässt er Jennifers Beine an seiner Brust hinabgleiten, bis sich ihre Scham auf gleicher Höhe mit seinem pochenden Glied befindet. Er ergreift es und streichelt damit erst über ihre Scham, um dann zwischen ihre Schamlippen einzutauchen. Jennifer ist so nass, dass im ersten Anlauf sein Ständer bis zum Anschlag in sie hineingleitet. Er fängt mit sanften kreisenden Stößen an, bis Jennifers Atem ihm sagt, dass sie bereit ist. Nach wenigen harten Stößen befreit René geräuschvoll seine Lust. Danach sinkt er, immer noch in ihr, auf ihren Körper.


 Seine Stimulierungen bringen Jennifer um den Verstand. Sie hat das Gefühl, jeden Moment müsste ihr Körper zerspringen. Sie spürt sein Glied erst über, dann durch ihre Scham streicheln. Jedes Mal, wenn es sich genau über dem Eingang ihrer Lustgrotte befindet, entfleucht ihr ein leises „Ja.“ Als sie es kaum noch erwarten kann, dringt er in sie ein. Immer tiefer gleitet sein Glied in sie hinein, bis sein Schoss gegen ihr Gesäß schlägt. Seine langsamen kreisenden Bewegungen lassen sie auf eine Welle der Lust reiten. Als Jennifer nur noch aus Lust besteht, wird ihr Körper von seinen harten Stößen erschüttert, die ihr den Rest geben. Sie hört das laute Stöhnen, mit dem René seine eigene Lust befreit, dann überrollt sie selbst der Orgasmus. Sie fühlt, wie sein Körper auf ihren sinkt und umklammert ihn mit beiden Armen. Erst als sie wieder zu Atem kommt, fällt ihr ein, dass sie die Gefesselte spielen soll. Doch dieses Mal sagt er nichts und so kuscheln sie eng umschlungen, bis sie einschlafen.

Kapitel 2


Die Ausstellung


 Es ist schon hell, als René aufwacht. Jennifers Kopf liegt auf seiner Brust und ihr Arm über seinem Bauch. Er ergreift ihr Kopfkissen und schiebt es vorsichtig, zwischen seine Brust und Jennifers Kopf. Dann rollt er sein Oberbett zusammen, hebt vorsichtig ihren Arm, um seinen Körper durch das Oberbett zu ersetzen. Aus dem Bett gestiegen, sammelt er seine Kleidung ein und schleicht sich aus dem Schlafzimmer. Eine Tür, die ihm gestern nicht aufgefallen war, führt ins Badezimmer. Er wäscht sich und kleidet sich an. Immer noch bemüht, jegliches Geräusch zu vermeiden, geht er zur Haustür. Neben der Tür sieht er das Schlüsselbrett und findet schnell den Schlüssel, der in die Haustür passt. Mit diesem verlässt er das Haus und steigt in sein Auto. 

 Jennifer wacht desorientiert auf.    Warum bin ich nackt?    Sonst schläft sie nie ohne Nachthemd. Ihre Hand fühlt ein benutztes Oberbett neben ihr. Dort hat jemand geschlafen, doch jetzt ist der Platz leer. Sie schlägt die Augen auf und beugt sich etwas nach vorne. Sie sieht ihre Kleidung auf dem Boden verteilt. Dann fällt ihr Blick auf den Sektkühler und schlagartig fällt ihr alles wieder ein. Erst lächelt sie, dann fällt ihr auf, dass seine Kleidung fehlt und ist enttäuscht, dass er nicht geblieben ist. 


 Zwanzig Minuten später fährt René sein Auto in die Auffahrt und parkt hinter dem roten Z4. Er nimmt eine Tüte vom Beifahrersitz, steigt aus und geht hinter das Auto, um seine Tasche mit der Ersatzkleidung aus dem Kofferraum zu holen. Wieder im Haus hängt er den Schlüssel zurück an das Schlüsselbrett und betritt die Küche. Dort stellt er seine Tasche in eine Ecke und legt die Tüte auf den Küchentisch. Ein Tablett und eine Schale aus Bast findet er an den Standardplätzen, wo sie in allen Küchen verwahrt werden. Die frischen Croissants aus der Tüte legt er in die Schale. Im Kühlschrank findet er auch noch Brombeermarmelade und Butter. Zwei der Kaffeetassen, die er im Schrank findet, stellt er unter den Kaffeeautomaten und schaltet die Maschine ein. Während der Kaffee gebrüht wird, zieht er sich wieder aus und verstaut seine Kleidung ordentlich in der Tasche, der er gleich die frische Kleidung entnimmt und auf einem Küchenstuhl drapiert. Er holt Untertassen aus dem Schrank, auf die er die Kaffeetassen platziert. Der Tüte entnimmt er ein Döschen Kaffeesahne und zwei herzförmige Zuckerstücke, die er beide auf ihrer Untertasse ablegt. Dies alles arrangiert er mit den zwei roten Rosen, die er eben im Vorgarten gepflückt hat, auf dem Tablett. René tritt einen Schritt zurück und betrachtet sein Werk. Er nickt zufrieden, nimmt es und trägt es ins Schlafzimmer. 

 Gerade als Jennifer sich die Frage stellt, ob sie René noch einmal wiedersehen wird, öffnet sich die Tür und er betritt, ein Tablett haltend, das Zimmer. Sofort steigt ihr der Duft von Kaffee und frischen Croissants in die Nase. Zum ersten Mal seit ihren Flitterwochen wird Jennifer wieder mit einem Mann im Bett frühstücken. Nachdem René mit dem Tablett ins Bett geklettert ist, nimmt Jennifer sich die Tasse Kaffee mit den herzförmigen Zuckerstücken und gibt die Sahne in den Kaffee. Währenddessen streicht René Butter und Marmelade auf ein Croissant und hält es ihr hin. Als sie abbeißen will, zieht er es zurück. Jennifer versucht ihn böse anzuschauen, doch lange kann sie dabei nicht ernst bleiben und fängt an zu lachen. Als Belohnung für einen Kuss lässt René sie dann doch noch abbeißen. Im Wechsel zwischen Neckerei und Zärtlichkeit verzehren sie das Frühstück. So in Stimmung gebracht, hat Jennifer Hunger auf einen Nachtisch bekommen. 

 Nach einem Blick in Jennifers strahlendes Gesicht, weiß René, dass ihr das Bisherige gefallen hat und sie noch lange nicht genug hat. Geschickt, dank vieler Übung, klettert er mit dem Tablett zurück ins Bett, ohne den Kaffee zu verschütten. Auch die Rosen und die Zuckerstücke in Herzform verfehlen ihre Wirkung nicht, wie er an ihrem verträumten Blick erkennen kann, mit dem sie ihn anschaut, als sie ihre Kaffeetasse vom Tablett nimmt. René streicht Butter und Marmelade auf ein Croissant. Er wartet, bis Jennifer ihre Tasse beiseitegestellt hat, dann hält er das Croissant ein paar Zentimeter von ihrem Mund entfernt und wartet, bis sie sich vorbeugt, um abzubeißen. Im letzten Moment zieht er es weg, was ihm einen kurzen bösen Blick einbringt. Dann fängt sie aber an zu lachen und versucht seinen Arm mit dem Croissant zu ihrem Mund zu ziehen, hat aber gegen seine Kraft keine Chance.    „Du musst es dir schon mit einem Kuss verdienen“, fordert er sie auf. Sie schaut ihn gespielt empört an, dann küsst sie ihn. Nach einem langen innigen Kuss lässt er sie von dem Croissant abbeißen. Dieses Spiel setzen sie fort, bis die Croissants verspeist sind. Nachdem Jennifer ihren Kaffee ausgetrunken und die Tasse abgestellt hat, dreht sie sich zu René herum. Ihr Mund legt sich auf seinen, um ihn zu küssen. Ihre Hand taucht unter das Oberbett und streichelt über seine Brust. Langsam arbeitet sich ihre Hand immer tiefer, bis sie über seine inzwischen wieder pralle Männlichkeit streichelt.    Sie ist doch nicht komplett devot. Wenn sie sich sicher fühlt, übernimmt sie selbständig die Führung.    Genauso unerwartet, wie sie aktiv wurde, dreht sie sich plötzlich weg, bis sie auf dem Rücken liegt. Als René sie anschaut, sieht er ihre Augen geschlossen. Ihre ganze Körperhaltung sagt: „Nimm mich“    Ich lag richtig. Sie war so lange aktiv, wie sie sich sicher fühlte, aber dann kam der Punkt, an dem sie unsicher wurde. Je mehr ich ihr beibringe, desto bereitwilliger wird sie sein, aktiv zu werden. Das könnte spannend werden.
  
    Jennifers Hand, wandert unter dem Oberbett Renés Körper hinab. Sein Atem und die halb geschlossenen Augen verraten ihr, dass es ihm gefällt. Dann berühren ihre Finger seinen harten Lustspender und streicheln darüber. René stöhnt auf. Ein paarmal streichelt sie sein Glied entlang, dann dreht sie sich zur Seite und legt sich mit gespreizten Beinen auf den Rücken. René lässt sich nicht lange bitten, dann taucht sein Kopf unter ihr Oberbett und seine Zunge streichelt ihre Schenkel hinauf. Inzwischen liegt René mit seinem ganzen Körper zwischen ihren Beinen, die sie bereitwillig immer weiter spreizt, je höher seine Zunge wandert. Das Oberbett fliegt wie von Geisterhand bewegt neben das Bett, dann taucht seine Zunge in ihre Scham ein. Jennifer muss die Augen schließen, weil der Raum anfängt sich zu drehen. Seine Hände greifen unter ihre Kniekehlen und streicheln sie dort sanft. Sie kommt dem Orgasmus immer näher, doch kurz bevor sie ihre Lust befreien kann, wandert Renés Kopf höher zu ihrem Bauchnabel. 


 Nachdem Renés Kopf unter Jennifers Oberbett verschwunden ist, findet er schnell ihre Schenkel, über die er seine Zunge tanzen lässt und dabei Küsse auf ihre Haut haucht. Er krabbelt mit seinem Körper zwischen ihre Beine. Je höher seine Zunge wandert, desto weiter öffnet sie ihre Beine. Er kann ihre Lust schon riechen, deshalb will er sie auch sehen. Mit einem weiten Armschwung wirft er das Oberbett weg. Sofort wird ihre Lustgrotte vor seinen Augen sichtbar. Ihre feuchten hochroten Schamlippen glänzen ihm erwartungsvoll entgegen. Er legt seine Lippen darauf und dringt mit seiner Zunge in die Spalte ein. Seine Hände greifen unter ihre Kniekehlen, streicheln sie dort und drücken ihre Beine ganz vorsichtig noch weiter auseinander. Er findet mit der Zunge ihren Kitzler und schlägt und streichelt daran, bis sie kurz davor ist zu kommen. Dann lässt er ab.    Das hättest du wohl gerne gehabt!    Er wandert mit seinem Mund ihren Körper hinauf. Kurz spielt er mit seiner Zunge in ihrem Bauchnabel, dann arbeitet er sich hoch zu ihren Brüsten. Jennifers Hände streicheln über seinen Rücken. Er knabbert und saugt an ihrer Brustwarze, dann ergreift er ihren Nippel mit den Zähnen und zieht ihn hoch. Jennifers Finger krallen sich schmerzhaft in seinen Rücken, woraufhin Renés Zähne ihre Brustwarze loslassen. Er greift mit den Händen in ihre Kniekehlen und drückt ihre Beine nach vorne über ihren Körper. Sein Glied reibt erst an ihrem Schritt, dann findet er den Eingang zu ihrer Grotte.  


♀ Jennifer wirft ihre Arme um Renés Oberkörper, um ihn an sich zu drücken, aber auch, um sich festzuhalten, denn sie hat das Gefühl zu schweben. Sie spürt eine Mischung aus Schmerz und Erregung von ihrer Brustwarze aufsteigen, was ihren Körper und Geist noch weiter trennt. Ihre Finger krallen sich in Renés Haut, um Halt zu finden, dann erlischt diese Reizquelle so schnell, wie sie erschienen ist. Sein hartes Glied streichelt über ihre Scham und taucht immer tiefer zwischen ihre Schamlippen ein. Jennifer kann es kaum noch erwarten, ihn in sich zu spüren, doch als er ihrem Wunsch endlich nachkommt, dringt er nur mit seiner Eichel in sie ein. Dreimal lässt er sie wieder herausgleiten, um danach wieder einzudringen. Dann rammt er seinen Lustspender mit einer schnellen Bewegung bis zum Anschlag in sie hinein. Immer wieder gleitet er langsam zurück, um dann mit einem harten Stoß wieder in sie einzudringen. Jeder dieser Stöße raubt ihr mehr den Atem und als er das Tempo erhöht, versetzt sie das in einen Sinnesrausch, bis sie glaubt, ihr Körper würde zerspringen. 

♂ René spielt mit ihrer Erregung und Jennifer ist dabei sein williges Spielzeug. Er hört nicht nur ihre Erregung, er spürt sie auch. Das Zucken ihre Muskeln, lässt ihre Grotte in pulsierenden Abständen enger werden, wobei sein Glied jedes Mal fester umschlossen, ja fast festgehalten wird. Auch seine Erregung ist inzwischen hörbar und der Schweiß glänzt auf seinem Körper. Mit geschlossenen Augen macht er weitere schnelle Stöße und während er zum letzten Mal tief in ihre Grotte hineinstößt, entlädt er geräuschvoll seine Lust. Seine Hand legt sich auf ihre Scham, und als er mit seinem Finger ihren Kitzler berührt, befreit auch Jennifer ihre Lust. Mit ihren Armen umschlingt sie seinen Körper und drückt ihn fest an sich.  Nachdem der Druck ihrer Arme schwächer geworden ist, rollt er sich von Jennifer, bis er auf dem Rücken neben ihr liegt. Sie kuschelt sich, ihren Kopf auf seiner Brust, an ihn. 

 Jennifers Körper zeigt Reaktionen, die stärker sind, als alles, was sie je erlebt hat. Wohlige warme Wellen, wechseln sich ab mit kalten, die ihren Körper erzittern lassen. Die Wärme von Renés Körpers gibt ihr ein Gefühl von Geborgenheit, die sie jetzt dringend braucht.    Ich hatte ja keine Ahnung wie schön Sex sein kann. Lag es an meinem Mann oder an mir, dass er es nie geschafft hat, solche Gefühle bei mir auszulösen?    Nachdem Jennifer ihre Gedanken geordnet hat, dreht sie sich so, dass sie René in die  Augen schauen kann. Er lächelt sie zufrieden an, doch ist da noch etwas anderes in dem Lächeln, das Jennifer nicht genau zuordnen kann. Es ähnelt dem Ausdruck, den jemand hat, der ein Geschenk gemacht hat, das dem Beschenkten besonders gut gefallen hat. Doch für Jennifer zählt nur, dass sie so glücklich ist, wie noch nie in ihrem Leben. 

 René muss schmunzeln. Diesen Blick in den Augen einer Frau hat er schon oft gesehen. Immer wenn sie merkt, Sex ist nicht nur eheliche Pflicht, sondern macht Spaß und sie eigentlich nicht genug davon bekommen kann.    Wie weit kann ich mit dir gehen? Du bist nicht von Natur aus devot. Trotzdem bist du neugierig genug, um dich führen zu lassen.    Lange genießen sie beide die Wärme des anderen und schauen sich verträumt lächelnd an. Schließlich steigt René aus dem Bett. Er küsst Jennifer auf Stirn, Nase und Mund, um dann ins Bad zu gehen und sich zu duschen. Als er unter der Dusche steht, ist er etwas erstaunt und enttäuscht, dass sie ihm nicht gefolgt ist.    Kommen jetzt bei ihr Gewissensbisse?    Nachdem er fertig ist und sich abgetrocknet hat, verlässt er das Bad, um in die Küche zu gehen. Bei einem Blick ins Schlafzimmer sieht er Jennifer immer noch auf dem Bett liegen. Während er sich die in der Küche bereitliegenden frischen Kleidungsstücke anzieht, fragt er sich, ob etwas mit ihr nicht in Ordnung ist, doch dann hört er sie ins Bad gehen. Schnell nimmt er noch seinen Reiserasierer aus der Tasche, um sich die Stoppeln aus dem Gesicht zu entfernen. Im Flurspiegel kontrolliert er kurz, ob er alle Stellen erwischt hat. Er hört Jennifer im Bad, als er zurück ins Schlafzimmer geht.    Dann wollen wir mal testen, ob sie auch für den nächsten Schritt der Unterwerfung bereit ist.    René geht an ihre Schränke und öffnet sie. Sofort fällt ihm ein ärmel- und trägerloses Sommerkleid ins Auge, das im Rücken mit einem Reißverschluss geschlossen wird und an ihr bestimmt klasse aussieht. Er legt es auf das ordentlich gemachte Bett. Schnell findet er auch passende Sandaletten mit nicht zu hohen Absätzen, die er vor das Bett stellt. Nach einigem Suchen in ihrer Unterwäsche findet er einen weißen trägerlosen BH und das passende Höschen, die er auf das Kleid legt. Zufrieden schließt er die Schränke wieder und wartet auf Jennifer. 

♀ In Jennifers Kopf herrscht Chaos. Immer noch auf dem Bett liegend, versucht sie zu verarbeiten, was in den letzten Stunden passiert ist. Die schallende Ohrfeige, ihren Mann mit dem Flittchen zu sehen. René, der es geschafft hat, ihr in wenigen Stunden mehr Aufmerksamkeit zu widmen, als es ihr Mann in fünfzehn Jahren geschafft hat. Der es außerdem möglich gemacht hat, das, was sie bisher als lästige eheliche Pflicht ansah, in etwas zu verwandeln, nach dem sie sich zukünftig wohl immer sehnen wird. Sie steigt aus dem Bett und hört René in der Küche. Nackt wie sie ist, geht sie ins Bad. Noch vor zwei Tagen hätte sie sich für die paar Schritte einen Bademantel übergeworfen. Selbst wenn es ihr eigener Mann gewesen wäre; sie wäre vor Scham gestorben, wenn ein Mann sie dabei gesehen hätte, wie sie nackt durchs Haus läuft. Jetzt hofft sie fast darauf, René würde kommen, damit sie in seinem Blick sehen kann, wie er sie begehrt. Nach dem Aufsuchen der Toilette steht sie unter der Dusche und das Wasser fließt angenehm über ihren Körper.    Hat mein Mann mich je so angeschaut? Mein Mann? Ist er das wirklich noch? Will ich überhaupt, dass er es noch ist?    Mit einem Schwamm seift sie ihren Körper ein. Als sie dabei ihre Scham berührt, fängt ihr Unterleib direkt wieder an zu kribbeln. Kurz ist sie versucht, aus alter Gewohnheit, sich selber zu befriedigen.    Nein, das wäre nicht richtig, René meine Lust vorzuenthalten. Schließlich hat er sie entfacht.    Sie stellt das Wasser ab und frottiert sich trocken, bis ihre Haut sanft glüht. Mit einer Bürste in der Hand föhnt sie ihre Haare. Nachdem sie den Föhn beiseitegelegt hat, fällt ihr Blick auf ihre Kosmetika. Sie entscheidet sich für einen Lippenstift in einem zarten Rosa und trägt ihn auf. Danach lackiert sie Finger- und Zehennägel im gleichen Farbton. Mit Puder und Wimperntusche stellt sie ihr Make-up fertig.    Was mache ich da? Sonst habe ich mich doch nur geschminkt, wenn ich mit meinem Mann ausgegangen bin.    Sie verlässt das Bad und geht ins Schlafzimmer, um sich anzukleiden. Doch als sie das Zimmer betritt, wartet René schon auf sie. Sofort fällt ihr Blick auf die Kleidung, die auf dem Bett liegt.    War er an meinen Kleiderschränken?    Dass sie splitternackt einem angezogenen Mann gegenübersteht, fällt ihr nicht einmal auf, so überrascht ist sie. Wie erstaunt wäre sie erst zu wissen, dass diese Situation in ein paar Wochen für sie nicht nur das normalste der Welt sein, sondern sie erregen wird.    „Ich habe dir schon Kleidung herausgesucht. Zieh sie an!“, sagt René zu ihr. Sein Befehlston erzeugt eine Mischung aus Erregung und Verwirrung bei ihr. Sie gehorcht und zieht sich an. 

♂ René versucht jede Gefühlsregung von Jennifer zu lesen, als sie das Zimmer betritt. Sie schaut nicht ihn als Erstes an, sondern die Kleidung auf dem Bett.    Interessant, es irritiert sie mehr, dass ich an ihren Schränken war, als dass sie nackt vor mir steht.    Nach seinen Worten: „Ich habe dir schon Kleidung herausgesucht. Zieh sie an!“, bemerkt er kurz, wie sich ihre Brustwarzen verhärten.    Es erregt sie, fremdbestimmt zu sein. Bei jedem Mann oder muss man sich das verdienen? Doch wenn, habe ich es mir anscheinend schon verdient.    Wortlos geht sie zum Bett und zieht sich an.    Na gut, das „Ja mein Herr“ bringe ich dir später noch bei. Aber auch wenn du es noch nicht weißt, du bist jetzt schon bereit, meine Sklavin zu werden.    Nachdem sich Jennifer angezogen hat, betrachtet er sie, zufrieden mit seiner Auswahl der Kleidung. Er ergreift ihre Hand und sagt: „Lass uns gehen.“    Auf ihre zaghafte Frage: „Wohin denn?“, antwortet er schlicht: „Lass dich überraschen.“    René führt sie an der Hand zu seinem Auto und öffnet ihr die Tür. Wenig später fahren sie aus der Stadt hinaus. 

 Jennifer versucht an den Straßenschildern zu ermitteln, wohin er fährt. Ihn zu fragen würde nichts bringen. Das hat sie inzwischen verstanden. Irgendwie macht ihn das noch viel geheimnisvoller. Doch alles, was er tut, scheint genau überlegt und von ihm kontrolliert zu sein, was ihr auch ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit gibt.  Schließlich biegt er von der Hauptstraße ab und parkt auf einem gut gefüllten Parkplatz. Eine sehr große Villa im viktorianischen Baustil steht in unmittelbarer Nähe. Jennifer an der Hand haltend geht René auf den Eingang zu. Als sie gemeinsam die Treppen hinaufgehen, sieht sie die Plakate. Es ist die Ausstellung eines Malers, dessen Name sie noch nie gehört hat. René bezahlt den Eintritt und sie betreten den ersten Ausstellungsraum. Jennifer wird sofort knallrot. Alle Bilder zeigen nackte Frauen und viele der Bilder streifen die Grenze zur Pornografie. Noch vor zwei Tagen wäre sie schreiend aus dem Raum gelaufen. Aber in seiner Begleitung hat sie sogar den Mut, sich jedes der Bilder mit ihm genau zu betrachten. Nachdem sie alle Bilder angeschaut haben, gehen sie in den nächsten Raum. Jennifers Atem stockt. Die Bilder zeigen nackte Frauen in erniedrigenden Positionen vor verschiedenen in Anzug oder Uniform gekleideten Männern.    Will er mir damit zeigen, wie weit er mit mir gehen möchte? 

 René benötigt seine komplette Beherrschung, um nicht laut loszulachen, als er Jennifers hochroten Kopf sieht. Es beeindruckt ihn, wie schnell sie sich fängt und sich mit ihm bereitwillig die Bilder anschaut, als wären dort Stillleben abgebildet. Bei dem Bild einer großbusigen rothaarigen Frau bleibt sie lange stehen. Schließlich leckt sie sich unbewusst über ihre Lippen, bevor sie weitergehen.    Hat dich die Frau erregt? Warum? Stehst du auch auf Frauen, ohne es zu wissen?    René ist sich sicher, dass Jennifer ihre lüsterne Geste nicht bemerkt hat. Sie betreten den nächsten Raum. Da er weiß, was dort auf den Bildern gezeigt wird, achtet er nur darauf wie sie reagiert. Er spürt bei ihr Angst, Erregung und Neugierde.    Neugierde? Worauf? Eine dieser Frauen zu sein? Bin schon gespannt auf deine Reaktion im dritten Raum.    Im zweiten Raum schauen sie sich ebenfalls jedes Bild genau an, bevor sie den nächsten Raum betreten. Viele Bilder dort zeigen nackte Frauen in Ketten, die auf Märkten und Auktionen angeboten werden. Weitere zeigen die Frauen an Prangern und anderen Geräten fixiert, wie sie nacheinander von mehreren Männern genommen werden. Als René Jennifer im Nacken küsst, kann er ihre Erregung schmecken.    Wir zwei haben noch einen langen Weg vor uns, wenn ich dir alles zeigen soll, was dich erregt und neugierig macht.    René wird klar, dass Jennifer sexuell ein Kleinkind ist. Wie dieses ist sie neugierig auf alles, was sie noch nicht kennt und sieht es als Abenteuer an. 

♀ Zeigten die Bilder im zweiten Raum schon Szenen, die für Jennifer eine neue Welt waren, so sind die Bilder im dritten Raum nun ein neues Universum. Sie sieht ein Bild an, das eine junge attraktive Frau in Ketten auf einem Podest stehend darstellt, während ein Auktionator die Gebote aus der Menge vor diesem Podest entgegennimmt.    Würden die auch auf mich bieten oder wäre ich ihnen zu alt und zu unattraktiv?    Die nächsten Bilder zeigen ähnliche Szenen und bei jedem stellt sie sich vor, die Frau auf dem Bild zu sein. Schließlich gelangt sie zu einem anderen Motiv. Eine Frau ist an einen Pranger gefesselt. Ein Mann entfernt sich gerade von ihr und schließt dabei seine Hose, ein anderer Mann steht direkt hinter ihr, sein Geschlecht in der Hand, während zehn Männern darauf warten, dass sie an der Reihe sind.    Würden sie auch bei mir Schlange stehen?    Das nächste Bild zeigt eine ähnliche Szene, nur ist hier die Frau mit weit gespreizten Beinen auf einen Tisch gefesselt. Jennifer spürt das Kribbeln in ihrem Unterleib und wie ihr Höschen anfängt, im Schritt zu kleben.    Zeigt er mir diese Bilder, damit ich weiß, was mich mit ihm erwartet? 

 Nach dem dritten Raum kann man entweder in das angeschlossene Restaurant gehen oder in den zweiten Stock zu weiteren Ausstellungsräumen. René ist überzeugt, diese würden Jennifer noch überfordern und führt sie deshalb in das Restaurant.    Erneut bestellt er für beide und sie haben das Essen schon halb verzehrt, als Jennifer ihr Schweigen bricht und ihn fragt: „Hast du das alles mit mir vor?“    Er verschluckt sich fast.    Ich wusste doch, dass du nicht dumm bist.    Er hatte eine solche Frage erwartet und antwortet deshalb: „Nur wenn du es möchtest. Willst du es denn?“    Sie überlegt einen Moment und antwortet: „Ich glaube, so weit bin ich noch nicht, obwohl mich einige Bilder erregt haben.“    Ja, vor allem das mit der Rothaarigen, du Luder. Dein Mann ist ein noch größerer Idiot, als ich zuerst dachte.    Doch statt des Gedachten antwortet er: „Ich werde darauf achten, dir nichts zuzumuten, was dich überfordern könnte.“    Er erkennt ihre Erleichterung an dem Eifer, mit dem sie sich wieder ihrem Essen  zuwendet. 

 Während Jennifer zu Ende isst, denkt sie über das Gesagte nach.    Werde ich irgendwann bereit sein, diese Fantasien real erleben zu wollen? Werde ich sie so erregend finden, wie in der Fantasie oder werde ich es abstoßend finden? Ich muss ihm da wohl vertrauen, den richtigen Zeitpunkt zu finden.    Nach dem Essen bezahlt er und führt sie nach draußen, wo ein weitläufiger Park einen Teich mit Schwänen umschließt. Dort machen sie einen langen Spaziergang. Wie frisch Verliebte halten sie sich dabei an den Händen. Jede Minute in seiner Gesellschaft genießt sie, wie einen Wellness-Urlaub. Die Sonne steht schon tief, als sie an seinem Auto ankommen. Er fährt in die Stadt zu einem Tanzcafé, wo sie bis zum Zapfenstreich das Parkett unsicher machen. Ihren Mann hat Jennifer schon längst vergessen, als die beiden sich nach Mitternacht wieder in Jennifers Schlafzimmer befinden.    Dort holt René ein Seil aus seiner Tasche und fordert sie auf: „Streck deine Hände aus, mit den Handflächen nach innen!“ Verwundert gehorcht sie zwar, ist aber vom konzentrierten Ausdruck in seinen Augen so abgelenkt, dass sie gar nicht richtig bemerkt, wie er ihr die Hände fesselt. Erst als er eine Augenbinde hervorzaubert und sie ihr anlegt, wird Jennifer erst richtig bewusst, dass sie ihre Hände nicht mehr bewegen kann. Noch vor zwei Tagen hätte sie sich nun in die Hose gemacht, doch inzwischen vertraut sie René so sehr, dass es sie nur erregt, ihm so ausgeliefert zu sein. Ihre Hände werden von ihm in den Nacken geführt, dann legt sich eine Schlinge um ihren Hals. Kurz ist Jennifer verunsichert, doch als sie an der Schlinge zieht, bemerkt sie, dass diese sich nicht weiter zuzieht. Beruhigt gibt sie sich wieder ihrer Erregung hin.
  
   ♂ René parkt seinen Wagen wieder hinter Jennifers Z4 in der Auffahrt. Sofort springt sie aus dem Auto, um die Haustür zu öffnen. Bevor er aussteigt, greift René noch in das Handschuhfach und holt eine Augenbinde und ein Seil hervor, die er beide in seiner Jackentasche verstaut. Dann folgt er Jennifer, die schon auf dem Weg ins Schlafzimmer ist.    Sie hat es bestimmt noch nie an einem anderen Ort gemacht!    Er betritt das Schlafzimmer, als Jennifer sich gerade das Kleid ausziehen will.  Mit einer Geste bedeutet er ihr, das Kleid anzulassen und holt das Seil aus seiner Tasche.    „Streck die Hände aus, mit den Handflächen nach innen!“, fordert er sie bestimmend auf. Sie gehorcht, auch wenn in ihrem Gesicht zu lesen ist, dass sie den Sinn nicht ganz versteht. Mit zwei Handbewegungen verwandelt René das Seil in zwei Schlaufen, die er Jennifer wie ein paar Handschellen um die Handgelenke legt. Anschließend zieht er an den offenen Enden und wickelt diese mehrmals um ihre Hände. Als er die Seilenden schließlich verknotet, sind Jennifers Hände bewegungsunfähig gefesselt. Überrascht betrachtet sie ihre fixierten Hände und bemerkt deshalb gar nicht, wie René die Augenbinde aus der Tasche holt. Als sie die Augenbinde jedoch sieht, sagt ihr Blick: ,Ja, übernimm du die Kontrolle über mich und meinen Körper.‘    Dass Jennifer ihm nach so kurzer Zeit schon so bereitwillig die Macht über sich gibt, erregt René zutiefst. Er legt ihr die Binde über die Augen und verschließt sie hinter ihrem Kopf. Dabei beobachtet er, wie Jennifer sich in Erwartung seiner Stimulierungen über die Lippen leckt.    Du lüsterne Bitch.    Er knotet eine Schlinge, die sich nicht zuzieht und führt ihre gefesselten Hände in ihren Nacken. Nun legt er die Schlinge um den Hals. Wehrlos steht Jennifer da, in der Erwartung von ihm benutzt zu werden. Mit einer Hand greift René ihr in den Nacken und legt seine Lippen auf ihre. Fordernd dringt seine Zunge in ihren Mund ein, während die Finger seiner zweiten Hand ihr Rückgrat entlangstreichen. Sein Mund wandert zu ihrem Hals und saugt vorsichtig dran. Die Hand aus dem Nacken nestelt derweil am Reißverschluss des Kleides und öffnet ihn. Es fällt zu ihren Füßen und gibt ihm den Blick auf ihren Körper frei. Er streichelt mit der Hand ihren Körper entlang, bis diese zwischen ihren Beinen ankommt. Dort kratzt er mit dem Fingernagel über den Stoff ihres Höschens, wo sich ihre intimste Region befindet. Zufrieden registriert er, wie sich vor Erregung ihre Muskeln anspannen und die Knie anfangen zu zittern. Immer tiefer drückt er den Stoff in ihre Spalte zwischen die Schamlippen. Sie reagiert darauf mit immer lauter werdendem Aufstöhnen. Doch im letzten Moment bevor Jennifer ihre Lust befreien kann, lässt er von ihr ab und legt seine Hände auf ihren Rücken. Geschickt öffnet er den Verschluss ihres trägerlosen BHs, woraufhin dieser sich auf den Boden neben das Kleid gesellt. Der Anblick ihrer schönen festen Brüste steigert seine eigene Erregung. Mit beiden Händen ergreift er ihre Nippel und bearbeitet sie streichelnd und knetend, bis er merkt, dass sie wieder auf einen Orgasmus zusteuert. Daraufhin lässt er erneut ab, was Jennifer hörbar missfällt. René ergreift die Seilenden und übt gerade so viel Zug aus, dass er Jennifer führen kann. Als sie rücklings auf dem Bett liegt, verknotet er das Seil am Kopfteil des Bettes. In aller Ruhe entkleidet er sich, ohne dabei seine Augen von Jennifer zu wenden. Obwohl er schon unzählige nackte Frauen gesehen hat, scheint dieser Körper eine besondere Wirkung auf ihn zu haben. Oder ist es die Frau in diesem Körper? 


 Noch enttäuscht, ihre Lust nicht befreien zu dürfen, spürt Jennifer den Zug an ihren Händen, der sie nach hinten zieht. Kurz spürt sie das Bett an den Waden, dann verliert sie das Gleichgewicht und fällt mit dem Rücken auf die Matratze. Sie wird das Bett hinaufgezogen, bis ihr ganzer Körper auf dem Bett liegt. Dann passiert erst einmal nichts. Sie versucht den Kopf zu heben, doch etwas hält ihn hinten fest. Nach einer gefühlten Ewigkeit spürt sie Bewegungen an einem ihrer Schuhe. Wenig später wird er von ihrem Fuß gestreift und ein Finger streichelt über ihre Fußsohle. Sie lacht auf und zieht ihren Fuß reflexartig weg, doch sofort wird er fest ergriffen und zurückgezogen. Nun verwandelt sich das Streicheln in richtiges Kitzeln. Lachend bettelt sie, damit aufzuhören. Scheinbar kommt er der Bitte nach, doch nur um den anderen Schuh auszuziehen und das Kitzeln am anderen Fuß zu wiederholen. Doch letztlich lässt er Gnade walten und seine Hände streicheln langsam ihre Beine hinauf. Erwartungsvoll spreizt sie sie. Ein Finger taucht unter den Stoff ihres Höschens und streichelt durch ihre Scham. Die Bilder vor ihrem inneren Auge fangen an, sich zu drehen. Immer stärker wird der Druck, den der Finger auf ihren Kitzler ausübt. Sie spürt, jeden Moment ist es so weit, doch genau in diesem Moment hört er auf und der Finger verschwindet. Dafür überzieht er ihren ganzen Körper mit Küssen, die mal zärtlich und mal fordernd saugend sind. 

♂ Fast muss René auflachen, als er mit seinem Finger ihr Bein hinaufgleitet und Jennifer ihre Beine immer weiter öffnet.    Nein. Heute entscheide ich alleine, wann du deine Lust befreien darfst und das wird noch dauern.    Mit einem Finger gleitet er unter den Stoff ihres Höschens und taucht zwischen ihre Lippen ein. Kaum übt er Druck auf ihren Kitzler aus, wird Jennifers Stöhnen sofort lauter. Inzwischen kennt er Jennifer so gut, dass er den speziellen Zeitpunkt, ihre Erregung noch stoppen zu können, genau bestimmen kann. So schafft er es auch dieses Mal im letzten Moment aufzuhören und ihre Erregung wieder abklingen zu lassen. Er bemerkt ihre Enttäuschung, aber auch, dass sie es akzeptiert, ihm die Entscheidung zu überlassen. Diese bedingungslose Hingabe und das Vertrauen steigert seine Erregung. Er beugt sich über ihren Körper und bedeckt ihn mit Küssen, die mal zärtlich sind und dann wieder so fordernd und saugend, dass sie in den nächsten Tagen noch sichtbare Spuren hinterlassen werden. Mit einer Hand ihre Innenschenkel hinaufstreichelnd, massiert er mit der anderen Hand ihre Brust. Dabei an ihrem Ohrläppchen knabbernd, bringt er sie erneut in die Nähe eines Orgasmus. Doch auch dieses Mal lässt er im letzten Moment von ihr ab.    René wartet wenige Sekunden ab, dann nimmt er sein Glied in die Hand und reibt es mit den Worten: „Willst du den hier in dir spüren?“ über ihre Brüste.    Auf ihre flehende Antwort: „Ja, ja, das will ich!“ erwidert er: „Dann wollen wir mal den Eingang freilegen.“    Daraufhin ergreift er mit beiden Händen ihr Höschen und zieht es mit gespielter Gewalt ihre Beine hinab. Bevor er es zu Boden fallen lässt, saugt er den Geruch ihrer Erregung daraus auf.

  
    Diese animalische Gewalt, mit der René ihr den Slip herunterreißt, empfindet Jennifer als sehr erregend. Auch ihr Mann hatte sie öfter so entkleidet. Doch während sie bei ihm dabei das Gefühl hatte, er benutze nur für sich, was ihm gehöre, hat sie jetzt den Eindruck, René nimmt, was er begehrt und sich auch erarbeitet hat. Sein Körper drückt ihre Beine auseinander, als er zwischen ihnen auf das Bett steigt. Mehrmals spürt sie sein hartes Glied auf ihre Scham schlagen, bevor es zwischen ihre Lippen eintaucht und sie dort streichelt. Mehrmals dringt er kurz mit der Spitze in sie ein, um dann ihre Lustgrotte wieder zu verlassen und weiter durch ihre Scham zu streicheln. Seine Härte sagt ihr, dass er genauso erregt ist wie sie selber. Doch was schließlich in sie eintaucht, ist viel dünner, als das, was sie erwartet hatte. Tief dringt sein Finger in sie ein, während gleichzeitig sein Daumen ihren Kitzler reibt. Sofort durchzieht ein Kribbeln ihren ganzen Körper und beraubt sie ihrer Sinne. Fast hat sie den Punkt erreicht, ihre Lust befreien zu können, da hören die Stimulierung wieder auf. Jetzt ist Jennifer dem Wahnsinn nahe. Oft hält sie diese Prozedur nicht mehr aus.

  
    Die Macht über Jennifers Erregung hat inzwischen auch René so sehr erregt, dass er den Puls in seinem Glied spürt. Er legt sich neben Jennifer und dreht sie auf die Seite, sodass sie ihm den Rücken zuwendet. Mit der linken Hand greift er an der Kniekehle unter ihr linkes Bein und hebt es an, bis es so angewinkelt ist, das Jennifers Fußsohle auf ihrem rechten Oberschenkel steht. Währenddessen überzieht er Jennifers Rücken und Hals mit Küssen und seine rechte Hand greift unter ihrem Hals durch und massiert eine ihrer Brüste. Von seiner linken Hand geführt, streichelt sein Glied mehrmals durch Jennifers Scham. Als er in sie eindringt, hat er das Gefühl, dass ihre Körper zu einem einzigen verschmelzen. In seiner Wahrnehmung entfernen sich Jennifers Lustschreie immer weiter, während seine rhythmischen Bewegungen in ihr, ihn immer näher zum Höhepunkt bringen. Erst als er sich mit einem befreienden Aufstöhnen in ihr entlädt, kehrt seine Umgebung wieder zurück in sein Bewusstsein. Jennifers spitze Lustschreie verraten ihm, sie steht schon vor der Ziellinie und eine Sekunde später stöhnt auch Jennifer ihre Lust hinaus. Geschickt öffnet er die Knoten am Seil und befreit Jennifers Hände. Danach legt er beide Arme um ihren Körper und drückt sie fest an sich. 


♀ Einen kurzen Moment stockt Jennifer der Atem, als sie spürt, dass René sich erhebt und den Platz zwischen ihren Beinen verlässt.    Wie lange will er mich denn noch zappeln lassen?    Doch kurz darauf wird sie auf die Seite gedreht und spürt dann seinen Körper an ihrem Rücken. Sein Arm hebt ihren Kopf an und seine Hand sucht und findet ihre Brust, die er fest ergreift und massiert. Sie spürt, wie ihr Bein angehoben wird und kurz darauf seine harte Männlichkeit durch ihre Scham streicht – was ihren Atem sofort wieder schwer werden lässt. Endlich dringt er in sie ein und presst seinen Körper ganz eng an ihren. Seine Bewegungen treiben sie erneut in Richtung Höhepunkt und sie ist überzeugt, dieses Mal zu sterben, wenn er ihn ihr erneut verweigert. Was schließlich ihren Körper überrollt, ist heftiger als alles, was sie je erlebt hat. Erst als sie spürt, wie seine Arme sie festhalten, ist sie sich sicher, dass ihr Körper nicht explodiert und in tausend Stücke davongeflogen ist. Noch immer intim verbunden, spürt sie seinen Pulsschlag in sich, mit dem sein Blut versucht, seinen Penis zu verlassen. Ihr gefällt dieses Gefühl. Überrascht stellt sie fest, dass ihre Hände frei sind, als er sie zu sich dreht und ihr die Augenbinde abnimmt. Sie schauen sich glücklich in die Augen und küssen sich. Dann legt Jennifer ihren Kopf auf seine Brust. Eine Zeit lang streichelt er ihr über das Haar, dann schlafen beide erschöpft ein.  
   Am nächsten Tag sitzen beide nach einem gemeinsamen Frühstück auf dem Sofa und kuscheln. Jennifer ist traurig, weil er sie bald verlassen wird und sie erst wieder mit ihm zusammen sein kann, wenn ihr Mann auf »Geschäftsreise« ist.    Jetzt hoffe ich schon darauf, dass er mich betrügt, damit ich ihn betrügen kann.    Fast ist sie dem Blondchen dankbar dafür, ihr die letzten zwei Tage ermöglicht zu haben. Aber nur fast! Gegen Mittag führt er Jennifer noch einmal in ein Restaurant aus. Nach einem Spaziergang durch einen Park bringt er sie nach Hause und verabschiedet sich ‒ nicht ohne zu erwähnen, dass er sich schon auf das nächste Mal freut.    Als sie wenig später auf der Gartenliege Platz genommen hat, denkt sie halb träumend an die letzten zwei Tage zurück. An einigen Stellen der Rückblende fängt ihr Körper an zu kribbeln, was sie jedes Mal erröten, aber auch lächeln lässt. Sie vergleicht René mit ihrem Mann. Teilweise sind sie sehr gleich, aber dann wieder so grundverschieden. Beide sind dominant. Doch während es bei René aus seiner Souveränität kommt, ist es bei ihrem Mann ein Überspielen von Unsicherheit und Profilneurosen.    Es seinem Vater nie recht machen zu können, nagt auch heute noch an ihm.    Auch im Bett geben beide den Ton an und benutzen sie nach ihrem Willen. Doch während ihr Mann nur seine eigenen Bedürfnisse befriedigen möchte, scheint es René wichtig zu sein, dabei auch ihre zu befriedigen. Beide sind stattliche Männer, die, wo sie auftreten, mit Respekt behandelt werden. Doch während es bei ihrem Mann Position und Maßanzüge sind, ist es bei René seine Ausstrahlung, die suggeriert, er hätte alles unter Kontrolle. Ihr Traum endet schlagartig, als sie den Wagen ihres Mannes vorfahren hört. Da sie plötzlich selber Hunger verspürt, deckt sie den Tisch für das Abendessen, das sie schon vorher zubereitet hatte. Noch ist sie unsicher, ob er ihre Veränderung bemerkt. Doch als er sie begrüßt und sich selber nicht anmerken lässt, dass er sie die letzten beiden Tage betrogen hat, will sie ihm in nichts nachstehen. Als sie zu Bett gehen, überrascht es sie nicht, dass er kein sexuelles Interesse an ihr hat und schnell einschläft. Sie hatte das Bettzeug von René nicht gewechselt, sondern nur auf ihre Seite gelegt. Nun vergräbt sie ihr Gesicht tief in das Kopfkissen, um seinen Geruch aufzunehmen. Sofort kribbelt ihr Körper wieder und Jennifer schläft lächelnd ein.